Windows 10 Creators Update: Der große Test und alle Neuerungen


Windows 10 Creators Update

4. Bessere Updates

Damit Updates künftig zügiger funktionieren, hat Microsoft die In­fra­struk­tur von Win­dows-Up­date auf­ge­mö­belt: Die neue Unified Update Platform (UUP) reduziert dank dif­fer­en­ti­el­ler Down­loads die Band­brei­te und be­schleu­nigt Updates teils drastisch. Bereits in frühen Insider Previews konnte dies fest­ge­stellt werden: Selbst ein volles Update auf eine neue Build beanspruchte teils weitaus weniger als ein Gigabyte.

Zusätzlich lassen sich nun bis zu 18 Stunden jedes Tages als "Nut­zungs­zeit" aus­wäh­len, so dass wichtige Updates nur in den ver­blei­ben­den sechs Ru­he­stun­den durch­ge­führt werden dürfen.

5. Nun wird's bunt: Paint3D

Mit dem 1-Bit-Monochrom-Malprogramm "Paintbrush", das 1985 in Windows 1.0 eingeführt wurde, hat Paint3D nicht mehr viel gemein: Neben den klassischen Zeichenmöglichkeiten, Pinseln, Radierern und Formen können Sie vor allem selbst 3D-Modelle erstellen oder zum Beispiel eines der zahlreichen Modelle von Remix3D, einer Community von Microsoft, weiterbearbeiten.
Windows 10 Creators Update Windows 10 Creators Update
Über das Burger-Menü und "In Remix 3D hochladen" lässt sich ein Ergebnis mit der Community teilen. Keine Bange, 2D-Fotos lassen sich nach wie vor mit Effekten bearbeiten sowie Filtern verschönern. Trotzdem bleiben die Möglichkeiten abseits der 3D-Bearbeitung beschränkt. Wer klassische Fotobearbeitung benötigt, sollte lieber zu anderen kostenlosen Lösungen greifen. Übrigens kann man auf Surface Books und Surface Pro-Geräten auch mit dem Pen direkt auf dem Bildschirm zeichnen.

6. Edge gut, alles gut?

Trotz eher mauem Erfolg macht Microsoft mit Edge tapfer weiter: Die sichtbarste Neuerung im IE-Nachfolger ist aber auch gleichzeitig die nervigste: Ein kleiner Pfeil neben dem "+" (für "Neuer Tab") zeigt zwar eine kleine Vorschau der geöffneten Seiten, ist aber auch leicht zu verfehlen. So kann es viel zu leicht passieren, dass der Nutzer versehentlich die Vorschaufunktion aufruft statt einen neuen Tab zu erstellen. Windows 10 Creators UpdateDie Vorschaufunktion ist nützlich, aber der kleine Pfeil ist schwer zu treffen und sorgt für Verwirrung. Besser gelöst ist hingegen die Sammlung von Tabs: Alle geöffneten Reiter lassen sich über das kleine Fenster-Symbol oben links im Browser für später speichern. Windows 10 Creators UpdatePer Klick werden die Tabs blitzschnell wieder aufgerufen. So kann man sich mehrere Seitensammlungen zu verschiedenen Themen bequem ablegen und Ordnung ins Tab-Chaos bekommen E-Books lassen sich jetzt, zumindest im EPUB-Format, in Edge direkt lesen. Bei lokal abgespeicherten E-Books wird dabei ein Buch-Symbol im Tab angezeigt.

Neu ist auch die Unterstützung von 4K-Inhalten, etwa via Netflix. Großer Nachteil sind die Einstiegsvoraussetzungen: Man benötigt neben dem neuen Windows auch das Netflix 4K-Abo, eine Kaby Lake-CPU und muss natürlich Edge nutzen. Das schränkt den Nutzerkreis doch signifikant ein. Ausserdem gibt es nun endlich die viel geforderte Funktion, die eigenen Favoriten exportieren zu können.

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