Windows 10: Unified Update Platform macht Aktualisierungen kleiner

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Microsoft hat gestern Abend unserer Zeit die erste Version von Redstone 2 veröffentlicht, die offiziell den Namen Windows 10 Creators Update trägt. Die Preview mit der Build-Nummer 14959 bringt an der Oberfläche nicht unbedingt viele neue Features mit, im Hintergrund aber durchaus, allen voran die Unified Update Platform (UUP).
Microsoft hat vor gut einer Woche den Namen des für das Frühjahr des nächsten Jahres geplanten Updates enthüllt, bisher war dieses nur unter dem Codenamen Redstone 2 bekannt. Das Creators Update soll Schöpfer aller Art ansprechen. Trotz dieser Ausrichtung geht aber auch die Arbeit an der generellen Technik des Betriebssystems weiter, und hier hat Microsoft im Zuge der Preview-Version 14959 eine überaus interessante Neuerung angekündigt: die Unified Update Platform.

Bill Karagounis, Director of Program Management, Windows Insider Program & OS Fundamentals, hat UUP in einem separaten Blogbeitrag vorgestellt und schreibt, dass man bisher 400 Millionen Windows 10-Geräte zählen kann und auch fast wöchentlich neue Builds an Windows Insider verteilt.

Das sind natürlich sehr viele Rechner, die man regelmäßig mit Sicherheits-Updates und sonstigen Aktualisierungen zu versorgen hat. Karagounis verweist hier auf die Verbesserungen bezüglich Downloads und Installation von Windows-Updates, seit dem Anniversary Update für Windows 10 ist es möglich, aktive Stunden vorzugeben und Installationen besser zu kontrollieren.


Differentielle Downloads

Mit UUP optimiert man die Verteilung von Updates weiter: Die größte Verbesserung ist dabei die Verringerung der Größe, die so genannten "differentiellen Downloads sorgen für eine Ersparnis von bis zu 35%. Ein derartiger Aktualisierungsprozess beinhaltet im Wesentlichen nur jene Änderungen, die seit dem letzten Update durchgeführt worden sind und nicht länger den vollen Build.

Der Update-Vorgang bzw. die dazugehörigen Checks sollen auch insgesamt schneller werden, da mehr Processing vom Dienst übernommen wird. An der Oberfläche ändert sich hingegen nichts, die Aktualisierung wird weder anders aussehen noch sich anders verhalten. Karagounis betont, dass UUP eine tiefliegende Plattform und Service-Optimierung sei.

Diese Verbesserungen werden auch für Windows 10 Mobile übernommen bzw. umgesetzt, denn im Gegensatz zur Desktop-Version mussten Smartphones bisher schrittweise aktualisiert werden. Mit der Einführung von UUP können nun auch bei Mobile veraltete Builds übersprungen werden. Mobile macht aktuell auch den Anfang, im Verlauf des Jahres soll die PC-Variante für Insider-Builds zur Verfügung gestellt werden, wenig später folgen IoT und HoloLens.

Siehe auch: Windows 10-Insider-Preview - Das ist neu in Build 14959

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