Nun protestieren auch europäische Musiker bei der EU gegen YouTube

Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr
Die EU hat zwar derzeit vermutlich andere Probleme, aber nun muss sich Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, auch noch mit einem Beschwerdebrief zahlreicher europäischer Musiker herumschlagen. Denn mehr als tausend prominente Künstler aus 28 Nationen beklagen sich bei der EU über die aktuelle Safe-Harbour-Regelung und damit über YouTube.
Damit stellen sich die Musikstars auf die Seite ihrer nordamerikanischen Kollegen, diese haben sich vor gut einer Woche gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) positioniert und diesen als "kaputt" und "nicht länger für Urheber funktionierend" bezeichnet. Laut des Fachmagazins MusikWoche haben sich nun zahlreiche europäische Musiker an Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, gewandt und in einem Schreiben "faire Spielregeln für Kreativschaffende und Rechteinhaber" gefordert.

Zu den Unterzeichnern aus Deutschland zählen Helene Fischer, Kraftwerk, Marius Müller-Westernhagen, Marteria, Modeselektor, Peter Maffay, Robin Schulz, Roland Kaiser, die Scorpions, Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken und viele mehr. Außerdem haben sich den Forderungen etliche europäische Stars angeschlossen, darunter ABBA, Coldplay und Ed Sheeran.

"User Upload Services"

YouTube wird auch hier nicht direkt angegriffen, stattdessen ist die Rede von "User Upload Services". Es ist aber klar, dass die Google-Plattform im Visier von Künstlern, Musikindustrie und ihren Lobby-Verbänden steht. Auch hier machen sich die Musiker eigenen Angaben nach nicht um ihre eigenen Konten Sorgen, sondern geben an, dass es ihnen um den Nachwuchs geht.

"Diese Situation schadet nicht nur den heutigen Künstlern und Songschreibern. Sie bedroht zugleich die nächste Generation der Kreativschaffenden in ihrer ganzen Vielfalt", heißt es im Schreiben. Kernpunkt der Kritik ist stets, dass die aktuellen Regelungen Anbieter wie YouTube zwar zwingen, Urheberrechtsverstöße zu löschen, der Plattformbetreiber dafür aber nicht selbst belangt werden kann - und damit gut verdient.

Siehe auch: Offener Brief - Promi-Musiker starten Kampagne gegen YouTube Eu, Europa, EU-Kommission, Karte Eu, Europa, EU-Kommission, Karte k.a.
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