Paris-Attentate: Klage gegen Facebook und Google wegen IS-"Beihilfe"

Terror, Anschlag, Charlie Hebdo Bildquelle: .
Der Pariser Terror des vergangenen Herbstes hat 130 Menschen das Leben gekostet und viele weitere schwer verletzt. Zu den Anschlägen bekannte sich Daesch, auch bekannt als Islamischer Staat (IS). Die Terror-Organisation, die in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg gefeiert hat, bedient sich auch intensiv diverser sozialer Netzwerke. Das ist jetzt Gegenstand einer Klage.
Die US-Amerikaner gelten als sehr klagefreudig, oftmals geht es schlicht um persönliche Bereicherung und nicht um Aufzeigen von Missständen und ähnlichem. In diesem Fall ist diese Frage aber schwierig zu beantworten, vor allem aufgrund des tragischen Hintergrundes.

Denn wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet (via The Verge), hat ein Mann namens Reynaldo Gonzalez in Kalifornien eine Klage gegen Facebook, Twitter und Google eingereicht. Er wirft den IT-Unternehmen vor, den Islamischen Staat mehr oder weniger aktiv begünstigt zu haben und somit für den Tod seiner Tochter, die in Paris umgekommen ist, mitverantwortlich zu sein.

"Explosiver Aufstieg"

Im Normalfall sind Web-Unternehmen für Inhalte, die Nutzer auf deren Plattformen veröffentlichen, nicht verantwortlich. In der Klage von Reynaldo Gonzalez geht es nicht um spezielle Inhalte, die gepostet wurden, sondern darum, dass die drei Unternehmen den Aufstieg von Daesch mitzuverantworten hätten.

Ohne soziale Medien wäre der "explosive" IS-Aufstieg nicht möglich gewesen, heißt es in der Klage. Man macht dafür die sozialen Netzwerke verantwortlich, aber auch YouTube. Der Videoplattform von Google wird vorgeworfen, sich durch Daesch-Videos zu bereichern und die Werbeprofite als reguläre Beteiligung an die Terroristen weiterzugeben.

Facebook und Twitter würden hingegen für Rekrutierung und Betrieb genutzt, so einer der Anwälte, es gehe darum, dass die IT-Unternehmen es der Terrorgruppe erlaubten, dass diese dort tätig sein können. Die Konzerne verbieten "extremistische Inhalte" allerdings explizit, ob und wie man den IS effektiv fernhalten hätte können, ist natürlich fraglich. Terror, Anschlag, Charlie Hebdo Terror, Anschlag, Charlie Hebdo .
Mehr zum Thema: Soziale Netzwerke
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren42
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Hazet Schlagschrauber 9012-1SPC
Hazet Schlagschrauber 9012-1SPC
Original Amazon-Preis
129,90
Im Preisvergleich ab
129,90
Blitzangebot-Preis
95,99
Ersparnis zu Amazon 26% oder 33,91

Soziale Netzwerke Links

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden