Modelle von 2013 bis 2015 betroffen: HP ruft Notebookakkus zurück

Akku, Batterie, Led Bildquelle: carpages.ca
Einmal mehr muss ein Hersteller wegen Brandgefahr mit Geräten verkaufte Akkus zurückrufen: HP hat jetzt ein kostenloses Austauschprogramm für Notebook-Akkus gestartet, die mit bestimmten Modellen zwischen 2013 und 2015 ausgeliefert wurden.

Freiwilliger Rückruf gestartet

HP sieht sich offenbar wegen der möglichen Überhitzung und daraus folgender Brandgefahr von bestimmten Akkus, die in Notebooks zum Einsatz kommen, dazu veranlasst, ein weltweites Rückrufprogramm zu starten. Nutzer können ermitteln, ob ihr Gerät betroffen ist und dann kostenlos einen Ersatz erhalten. HP Pavilion x360Unter den betroffenen Modellreihen: HP Pavillion Von dem Fehler sind laut den aktuellen Informationen Stromspeicher in Notebooks betroffen, die zwischen März 2013 und August 2015 in den Handel gegangen waren. Wie bei solchen Austauschprogrammen üblich, rät der Hersteller die Akkus vorsorglich sofort aus den Geräten zu entnehmen, da diese möglicherweise "überhitzen und entflammen könnten". HP Akkurückruf (2016)Erste Hinweise liefert der Batterie-Barcode Betroffen sind demnach Notebooks der Serien HP, Compaq, Pavilion, Envy und ProBook. Außerdem sei möglich, dass Kunden fehlerhafte Akkus bei diesen Baureihen auch als Einzelteil erworben hätten oder von Service-Partnern sowie dem Kundendienst als Ersatzteil verwendet wurden.

Software sagt, ob man betroffen ist

Auf der für das Problem eingerichteten Informationsseite stellt HP eine Software zur Verfügung, mit der Nutzer überprüfen können, ob ihr Akku ausgetauscht werden sollte. Dies geschieht allerdings leider nicht automatisch sondern nur nach Eingabe von Produktnamen, Notebook-Seriennummer und Akku-Barcodenummer. Weitere kleine Hürde: Für die Nutzung der Software muss zwingend Microsofts .net-Framework 4.5 und das HP Software Framework installiert sein.

Alternativ kann die Überprüfung auch manuell anhand einer Liste erfolgen. Großkunden haben außerdem die Möglichkeit, sich bei mehr als zehn betroffenen Geräten an einen speziellen HP-Service zu wenden. Wie der Konzern gegenüber heise mitteilt, müsse allerdings lediglich bei weniger als einem Prozent aller Notebooks im genannten Zeitraum ein Austausch der Akkus vorgenommen werden.

Das Problem ist nach diesen Informationen durch fehlerhafte Akku-Zellen des Zulieferers Panasonic entstanden, die Batterien geben äußerlich aber keinen Hinweis, ob diese verbaut sind. Darüber hinaus muss sich zeigen, ob auch andere Notebook-Hersteller nachziehen - Panasonic liefert auf jeden Fall vielen Herstellern in der Branche seine Produkte. Akku, Batterie, Led Akku, Batterie, Led carpages.ca
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