OnePlus X wird aufgegeben: Konzentration auf Flaggschiff-Smartphones

OnePlus, OnePlus X, OnePlus E1005, OnePlus One E1005 Bildquelle: GizmoChina
Das chinesische Startup-Unternehmen OnePlus wird vorerst keine weiteren Smartphone-Modelle seiner günstigeren X-Serie auf den Markt bringen. Firmenchef Carl Pei erklärte nach dem gestrigen Launch des neuen Flaggschiff-Modells OnePlus 3, dass es keine Neuauflage des OnePlus X geben wird.
Wie Engadget im Rahmen eines Interviews mit Carl Pei, CEO von OnePlus, anlässlich der Vorstellung des OnePlus 3, erfuhr, soll das durchaus beliebte Mittelklasse-Smartphone OnePlus X keinen Nachfolger bekommen. Das Gerät war im letzten Jahr mit einer für seinen niedrigen Preis erneut sehr guten Ausstattung auf den Markt gekommen und sollte eine noch günstigere Alternative zum damals aktuellen OnePlus 2 bilden.

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Mit seinem fünf Zoll großen Full-HD-Display, dem aus älteren Top-Smartphones bekannten Qualcomm Snapdragon 801 Quadcore-SoC, ordentlichen Kameras und vor allem einer Kombination aus Aluminiumrahmen und Glas beziehungsweise Keramik als Gehäusematerial sowie hochwertiger Verarbeitung, konnte das OnePlus X durchaus überzeugen und fand dank des günstigen Einstiegspreises von 270 Euro auch zahlreiche Kunden.

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Dennoch soll es vorerst keine Neuauflage geben, so dass OnePlus sich von der in der Smartphone-Branche durchaus üblichen Strategie verabschiedet, neben einem oder gar mehreren Top-Modellen immer auch noch günstigere Derivate anzubieten, um ein möglichst breites Publikum mit unterschiedlichen Anforderungen ansprechen zu können.


Stattdessen will man sich laut Pei nun auf "ein echtes Flaggschiff" konzentrieren, um wieder die "Wurzeln von OnePlus" zu stärken. Dies habe man im letzten Jahr zugegebenermaßen vernachlässigt und stattdessen versucht, im unteren Preissegment Einfluss auf den dort herrschenden Preiskrieg zu nehmen. Was die weitere Entwicklung von OnePlus angeht, so strebt man zunächst unter anderem eine Zusammenlegung von Oxygen OS und Hydrogen OS (die nur in China angebotene, geskinnte Android-Version des Herstellers) an, wobei gegen Ende des Jahres mit entsprechenden Ankündigungen zu rechnen sein soll.

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Darüber hinaus will man in die wichtigen After-Sales-Dienstleistungen investieren, also mehr für den Kunden tun, nachdem er ein Produkt von OnePlus erworben hat. Das Unternehmen wird immer wieder für seinen nicht ausreichenden Support und einen mangelhaften Umgang mit Garantiefällen kritisiert, so dass mehr Engagement in diesem Bereich den Kunden stark entgegenkommen dürfte. Auch ins Marketing will man mehr investieren, jedoch ohne die klassischen Kanäle zu bespielen - denn die durch einen Verzicht möglichen Einsparungen will OnePlus weiterhin in Form günstigerer Gerätepreise an seine Kunden weitergeben.

Trotz den vergleichsweise niedrigen Preisen und der Verwendung teurer Komponenten und Fertigungsverfahren verdient OnePlus mit seinen Produkten laut Pei weiter Geld. Es komme nur darauf an, womit man Geld verdienen wolle und wie viel. Pei sieht Europa weiterhin als am schnellsten wachsenden Markt für sein Unternehmen, während man in Indien seine bereits bestehende Spitzenposition unter den Anbietern günstiger High-End-Geräte festigen möchte. In China will OnePlus unterdessen weiterhin eher zurückhaltend agieren und sich weiter auf den Online-Vertrieb konzentrieren.

Von einer der wichtigsten Neuerungen profitieren die Kunden schon jetzt: das OnePlus 3 ist ganz ohne die einst nötigen Einladungen zu haben. Die Massenfertigung läuft bereits seit gut einem Monat und wer will, kann das neue Smartphone direkt und ohne Hürden erwerben. Letztlich hoffe man, dass die Kunden nach einem ersten Kontakt mit dem OnePlus 3 genau so fühlen werden wie beim OnePlus One. Das erste Gerät des chinesischen Herstellers hatte einen bis dato nie da gewesenen Hype erlebt und wird von vielen noch immer als das bisher beste Smartphone von OnePlus betrachtet. OnePlus, OnePlus X, OnePlus E1005, OnePlus One E1005 OnePlus, OnePlus X, OnePlus E1005, OnePlus One E1005 GizmoChina
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