Motorola Moto Z (Force): Top-Smartphones mit modularen Aufsätzen

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Der inzwischen zu Lenovo gehörende Smartphone-Hersteller Motorola hat heute eine Reihe neuer Top-Modelle vorgestellt, die sich nicht nur durch eine teilweise im absoluten High-End angesiedelte Ausstattung auszeichnen, sondern vor allem durch die für sie verfügbaren austauschbaren Module, die auf der Rückseite befestigt werden und eine Reihe zusätzlicher Features bieten.
Bevor wir uns mit den durchaus beeindruckenden Spezifikationen des Motorola Moto Z und seines Schwestermodells Motorola Moto Z Force auseinandersetzen, sind vor allem die auf der Rückseite mit Magneten zu befestigenden Ergänzungsmodule zu erwähnen. Sie kommunizieren über eine Reihe von Pins mit dem eigentlichen Smartphone und können flexibel gewechselt werden, um diverse Zusatzfunktionen zu ermöglichen. Motorola Moto Z ForceMotorola Moto Z und Motorola Moto Z Force bekommen modulare Add-Ons

Moto Mods: "Rucksack"-Addons erweitern Funktionsumfang

Unter der Bezeichnung Moto Mods bietet Motorola eine Reihe verschiedener Module an, wobei man zunächst mit vier Modulen in den Markt startet, bevor mit Hilfe eines Entwickler-Ökosystems neue Module folgen sollen. Lenovo hat dafür ein Preisgeld von einer Million Dollar ausgelobt, um die Entwicklung neuer Module zu fördern, die über die anfangs verfügbaren Aufsätze hinausgehen.

Zum Start der neuen Moto Z-Modelle im September sollen zunächst ein Lautsprecher-Modul mit JBL-Speakern, ein Pico-Projektor und ein Akku-Pack des Zulieferers Incipio verfügbar sein. Darüber hinaus werden diverse optisch ansprechende Cover erhältlich sein, die aus verschiedenen Materialien bestehen und den Geräten einen individuellen Look verpassen. Neben den bereits offiziell angekündigten Modulen war im Vorfeld auch von einem Kamera-Aufsatz die Rede, der derzeit in Kooperation mit der Marke Hasselblad entwickelt wird - dieser wurde aber noch nicht offiziell angekündigt.

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Eine weitere Auffälligkeit ist noch vor Erwähnung der Spezifikationen anzumerken. Es gibt weder beim Moto Z, noch beim Moto Z Force einen Kopfhöreranschluss. Stattdessen soll der Kunde den USB Type-C-Port der Geräte nutzen, um mittels eines ab Werk mitgelieferten Adapters ein Headset oder Kopfhörer mit 3,5mm-Klinkenanschluss zu verbinden - oder gleich spezielle Headsets mit USB Type-C-Port nutzen.

Technisch sind die beiden neuen Motorola-Topmodelle absolut auf dem neuesten Stand. Sie besitzen jeweils ein 5,5 Zoll großes AMOLED-Display mit 2560x1440 Pixeln Auflösung und einer daraus resultierenden Pixeldichte von 535 Pixel pro Zoll. Die Display-Abdeckung besteht beim Moto Z aus kratzfestem Corning Gorilla Glass, während das Moto Z Force wieder eine spezielle Abdeckung besitzt, die absolut bruchfest sein soll und von Motorola als "Shattershield" bezeichnet wird. Der Haken daran: das Moto Z Force kommt nicht in Deutschland auf den Markt, so dass hiesige Kunden nicht von dem weitestgehend bruchfesten Display profitieren können.

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Verizon-Exklusivität sorgt für verkrüppeltes Moto Z

Im Innern der Geräte werkelt jeweils der aktuelle Qualcomm Snapdragon 820 Quadcore-SoC mit seinen vier bis zu 2,2 Gigahertz schnellen Kernen und der Adreno 530 GPU, der unter anderem auch für Gigabit-WLAN, Bluetooth 4.1 und LTE mit bis zu 600 MBit/s sorgt. Er wird mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 oder 64 GB internem Flash-Speicher kombiniert, wobei eine Erweiterung mittels MicroSD-Karte problemlos möglich ist. Für das in Deutschland zu erwartende Moto Z gilt allerdings, dass eine heruntergetaktete Version des Snapdragon 820 verwendet wird, deren maximale Taktrate mit 1,8 Gigahertz angegeben ist.

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Während das absolute Spitzenmodell, welches vorerst dem US-Netzbetreiber Verizon vorbehalten bleibt und dort als Motorola Moto Z Force Droid vermarktet wird, eine 21-Megapixel-Kamera auf der Rückseite hat, muss die für den Rest der Welt geplante Version des Moto Z mit einem 13-Megapixel-Sensor auskommen. Beide Varianten haben jeweils eine F/1.8-Blende, einen optischen Bildstabilisator und einen Laser-Autofokus an Bord.

4K-Video und Full-HD-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde sind kein Problem. Auf der Front sitzt jeweils ein 5-Megapixel-Sensor mit einer Pixelgröße von 1,4 Mikrometern und F/2.2-Blende, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Selbstporträts liefern soll. Zusätzlich verpassen Lenovo und Motorola den Geräten jeweils auch noch einen Frontblitz.

Zur weiteren Ausstattung gehören jeweils auch noch NFC und ein auf der Front unterhalb des Displays angeordneter Fingerabdruckleser, sowie vier Mikrofone und ein auf den Nutzer gerichteter Lautsprecher. Das Gesamtpaket an geballter Technik steckt jeweils in einem weitestgehend aus Metall gefertigten Gehäuse, das je nach Modell nur 5,19 (Moto Z) bzw. 6,99 Millimeter (Moto Z Force) dick ist und 136 bzw. 163 Gramm auf die Waage bringt.

Der Unterschied in Bauhöhe und Gewicht kommt dadurch zustande, dass das Moto Z in der Standard-Version mit einem nur 2600mAh großen Akku auskommen muss, während das Moto Z Force einen immerhin 3500mAh großen Stromspeicher mitbringt. Als Betriebssystem läuft jeweils Android 6.0 "Marshmallow" in einer weitestgehend unveränderten Ausgabe, der Motorola lediglich eine kleine Zahl eigener Apps mit auf den Weg gibt, zu denen zum Beispiel die hauseigene Kamera-App mit Profimodus gehört.

Das Motorola Moto Z wird offiziell "ab Herbst 2016" in Deutschland starten, während Verizon beide Geräte "im Sommer" verfügbar machen wird. Zu den Preisen liegen noch keine Angaben vor, es ist jedoch davon die Rede, dass die neuen Motorola-Flaggschiffe etwas günstiger ausfallen sollen als etwa das Samsung Galaxy S7 und das Apple iPhone. Motorola, Moto Z, Moto, Motorola Moto Z, Motorola Moto Z Force, Moto Z Force Motorola, Moto Z, Moto, Motorola Moto Z, Motorola Moto Z Force, Moto Z Force Motorola
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