Nick Lees nächster Streich: Android auf dem iPhone nutzbar gemacht

Android, Iphone, Nick Lee Bildquelle: Nick Lee
Der Bastler und Entwickler Nick Lee hat wieder zugeschlagen: Er sorgte kürzlich schon für Schlagzeilen, als er Windows 95 auf einer Apple Watch zum Laufen brachte, nun geht er noch ein Sakrileg weiter und zeigt, wie ein iPhone mit Googles Android-System genutzt werden kann.
Um Apples Smartphone in ein Android-Gerät zu verwandeln, ist allerdings mehr nötig als die Installation eines Emulators. Lee musste hierfür separate Hardware einsetzen und verwendet das iPhone letztlich nur als Touch-Display. Das eigentliche Android-System besteht aus einer Platine, die in eine etwas klobig wirkende iPhone-Hülle integriert ist.

Die Verbindung zwischen dem Bord und dem Apple-Telefon wird dabei über den Lightning-Port realisiert. Damit das funktioniert, musste Lee einen eigenen Treiber entwickeln, der das Bild zum iPhone streamt und die dort getätigten Touch-Eingaben wieder zum Android-Modul zurückleitet. Wie der Entwickler ausführte, experimentierte er auch mit einer Verbindung via WLAN. Das ist grundsätzlich möglich, allerdings längst nicht so stabil und performant wie ein direkter Kabel-Anschluss.

Nick Lees Android-iPhoneNick Lees Android-iPhoneNick Lees Android-iPhoneNick Lees Android-iPhone
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Nerv-Potenzial bei Apple-Fans

Auf dem iPhone selbst läuft weiterhin iOS. Eine App nimmt jedoch das Bild der per Lightning-Port gelieferten Android-Benutzeroberfläche entgegen und zeigt diese im Fullscreen-Modus auf dem Apple-Gerät an. Das Ganze lässt sich so zumindest verwenden, um bei einigen eingefleischten Fans der Plattform aus Cupertino für Stirnrunzeln zu sorgen. "Der heilige Krieg ist vorbei, Brüder", kommentierte Lee seine Bastelei scherzhaft.

Als Android-Board setzt er dabei ein System von LeMaker ein, das verschiedene Voraussetzungen hinsichtlich der Größe und Performance erfüllt. Das Gehäuse, mit dem die Hardware ans iPhone geklemmt wird, fertigte er selbst mit einem 3D-Drucker an. Eine etwas weiter fortgeschrittene Variante lässt dabei auch Öffnungen für die am Board vorhandenen Schnittstellen für USB, HDMI und Speicherkarten.

Der letzte Streich:
Windows 95 auf der Apple Watch
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