Apple-Rivalität ist Geschichte: Microsoft lädt zur WWDC-Afterparty

Microsoft, Wwdc, Party, World Wide Developers Conference, WWDC 2016 Bildquelle: Microsoft
Nächste Woche findet in San Francisco die Worldwide Developers Conference (WWDC) statt, das ist für Apple-Fans und -Entwickler eine Art Wallfahrt. Und auch Microsoft wird vor Ort sein: Im Anschluss an die Veranstaltungen des ersten Tages wird man eine Party schmeißen und lädt iOS-Entwickler dazu ein.
Noch vor einigen Jahren herrschte zwischen Microsoft und Apple ein sehr distanziertes Verhältnis. Von einer Eiszeit kann man zwar nicht unbedingt sprechen, aber sicherlich von einer Rivalität, die nicht immer mit fairen Mitteln geführt worden ist. Man denke nur an die "I'm a Mac - I'm a PC"-Kampagne von Apple, ähnlich hat auch Microsoft immer wieder in Richtung Cupertino geätzt.

Rivalität war gestern

Dieser wenig freundschaftliche Umgang ist aber längst Geschichte, auch wenn das in den Köpfen mancher noch tief verankert ist. So titelt beispielsweise The Verge bei der aktuellen Story zur WWDC-Afterparty des Redmonder Konzerns, dass Microsoft Apple mit einer Afterparty "trollt". Das ist, und in diesem Fall ist Kollegenschelte notwendig, ziemlicher Schwachsinn.

Denn Microsoft bittet zu dieser Party nicht alleine, sondern explizit gemeinsam mit der vor kurzem gekauften Entwickler-Plattform Xamarin. Im Anschluss an Tag 1 des WWDC lädt man die Entwickler in eine nahegelegene Location und neben Essen, Trinken und Verlosungen gibt es dort auch Sessions zur und mit der Xamarin Test Cloud.

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Denn Xamarin ist eine Plattform, die auch kompatibel mit Android und auch iOS ist, es ist ein mittlerweile wichtiger Teil von Microsofts Entwicklerwerkzeug Visual Studio. Auf der vergangenen Build-Konferenz haben die Redmonder bekannt gegeben, dass Xamarin auch in der Visual Studio Community Edition verfügbar ist, das ist die kostenlose Variante der Entwicklungsumgebung.

Dass sich Microsoft auf einer Apple-Veranstaltung so prominent präsentiert ist auch aus einem anderen Grund nicht (mehr) ungewöhnlich: Die Redmonder bieten inzwischen praktisch alle Anwendungen auch für Apple-Plattformen an, inzwischen sind es mehr als 80 iOS-Apps.

Das bekannte Blog Apple Insider ist aufgeschlossener als The Verge und hat etwa einen Apple-zentrierten Entwickler befragt. Joe Silverman, Besitzer von New York Computer Help, meinte, dass "wenn sie Code, Spiele und Programme erschaffen und das alles verkaufen, gewinnt am Ende jeder, inklusive, ich traue es mich fast nicht zu sagen, Microsoft".

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