Wenn KI richtig losgeht, wird Apple zum neuen Blackberry

Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr
Apple ist derzeit wirtschaftlich zwar das erfolgreichste Unternehmen in der Technologie-Branche - doch könnte man sich in Cupertino schon bald in einer Situation wiederfinden, die an Blackberry vor gut zehn Jahren erinnert. Denn bei der scheinbar aktuell wichtigsten Zukunftstechnologie ist Apple - nach allem, was bekannt ist - nicht vorn dabei.
Vor einer Dekade genossen Blackberrys einen ähnlichen Status im Mobiltelefon-Segment, wie es heute bei iPhones der Fall ist. Doch dann veränderte sich mit der Einführung des iPhones das geschäftliche Umfeld komplett. Plötzlich waren da Smartphones zu haben, die sehr viel flexibler waren als die spezialisierten Geräte der kanadischen Business-Marke. Alle Bemühungen, mit dem Blackberry doch noch den Anschluss zu schaffen, scheiterten.

Und aktuell bahnt sich eine ähnlich tiefgreifende Veränderung an, auf die Apple allem Anschein nach nicht vorbereitet ist, erklärte der Internet-Unternehmer Marco Arment, der Angebote wie Tumblr und InstaPaper aufbaute. Aktuell gibt es riesige Fortschritte in der Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz - und von Apple ist in dem Bereich quasi nichts zu vernehmen.


Bisher gibt es von diversen großen Technologie-Unternehmen experimentelle Anwendungen. Ganz vorn ist hier Google dabei, aber auch Facebook, Amazon und Microsoft arbeiten intensiv an der Forschung. Es scheint derzeit nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die KI weit genug entwickelt ist, um gänzlich neue Anwendungen auf den Weg zu bringen.

Mit Geld nicht aufzuholen

Trotz umfassender Geldreserven dürfte es Apple kaum gelingen, den Rückstand in dem Bereich aufzuholen. Die Konkurrenten - vor allem Google - hätten inzwischen über viele Jahre in Big Data-Services und KI investiert und dem eine hohe Priorität eingeräumt. Dabei wurden so viele relevante Daten, effektive Algorithmen und vor allem auch ein entsprechender Personalstamm aufgebaut, dass dieser beispielsweise mit einigen Übernahmen nicht aufzuholen wäre.

Apple konzentrierte sich unterdessen auf sein lukratives Geschäft mit Hardware. "Zu sagen, Apple wäre schlecht bei Diensten, wäre nicht korrekt", so Arment. Services wie iMassage und auch vieles an iCloud würden gut funktionieren. "Wo es bei Apple aber hapert, sind Big Data-Services und KI." Anwendungen wie die Suche nach Informationen, deren Klassifizierung nach Relevanz oder auch die Verarbeitung natürlicher Sprache seien keine Stärken des Konzerns. Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr
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