Microsoft erklärt neue Richtlinien gegen Terror und Extremismus

Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse
Im Kampf gegen extremistische, terroristische Inhalte im Internet hat sich Microsoft jetzt selbst eine neue Politik auferlegt. Die Redmonder betreiben zwar keines der großen sozialen Netzwerke, über die ein Großteil der Propaganda läuft, dafür schaut man jetzt auf die vielen Online-Dienste des Konzerns.
Microsoft hat in der zurückliegenden Woche in einem ausführlichen Blogbeitrag die neuen Richtlinien im Kampf gegen Terror und Extremismus im Internet erläutert. Dabei geht es jetzt in Microsofts neuem Ansatz gegen den Terrorismus in Online-Inhalten vor allem darum zu verhindern, eine Plattform für entsprechende Inhalte zu bieten. "Das Internet ist zu dem primären Medium geworden für den Austausch von Ideen und um miteinander in Verbindung zu stehen", schreibt Microsoft: "Die Ereignisse der letzten Monate sind für uns eine starke Erinnerung daran, dass das Internet für die schlimmsten Ziele verwendet wird."

Bekämpfungsansätze werden offengelegt

Microsoft hat sich daher dazu entschlossen, seine Politik im Bezug auf Bekämpfungsansätze offenzulegen. Sicherlich ist das auch ein Versuch, um sich gegenüber den Nutzern der Dienste, zum Beispiel Skype, Xbox Live, Office oder OneDrive, klar zu positionieren.

Mehr dazu: Ex-NSA- & CIA-Chef: "Terroristen bevorzugen Gmail"

Microsoft hatte dazu erst vor wenigen Tagen Mitte Mai eine Erklärung im UN-Gremium abgegeben. Der Konzern durfte vor der UN einige Beispiele für die Ausfilterung bestimmter Inhalte per Algorithmus erläutern und wie es dem Unternehmen so gelingen kann, ohne grundsätzlich alle von Nutzern weltweit abgelegten Inhalte zu durchforsten, unangemessene Äußerungen zu erkennen.

Microsoft arbeitet im Kampf gegen Terrorismus mit der UN zusammen. Man verwendet laut eigenen Angaben eine ständig aktualisierte Sanktionsliste des UN-Sicherheitsrates, um entsprechende Organisationen sicher zu erkennen und sie an der Verbreitung von Propaganda zu hindern. Das hilft bei der Definition von Terror-Inhalten, denn eine offizielle Maßgabe, was nun als extremistischer, terroristischer Inhalt zu verstehen ist, gibt es nicht.

Wenn Inhalte erkannt sind, werden sie ähnlich wie nach den Richtlinien gegen Hate-Speech entfernt. Microsoft hat zudem ein Formular zur Verfügung gestellt, mit dem jeder Nutzer fragwürdige Inhalte zur Prüfung übermitteln kann.

Siehe auch: Terrorist prahlt per Selfie über IS-Zentrale, US Air Force sagt Danke Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse
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