Fable Legends hat 75 Millionen Dollar bei Entwicklung "verbrannt"

Microsoft Studios, Fable Legends, Lionhead Studios, Fabel Bildquelle: Lionhead Studios
Die Schließung von Entwickler Lionhead ist auch zwei Monate nach dessen Bekanntwerden ein Thema, dieser Tage tauchen so einige Details zu den Umständen auf. Auch zum letzten großen Projekt des Studios kommt nun so einiges ans Tageslicht. Insider berichten u. a. von den überambitionierten Plänen von Peter Molyneux und Fehlern beim Studio selbst. Für Microsoft gibt es sowohl Kritik als auch Lob.
Die Spiele-Seite Eurogamer hat ein langes Feature zur Schließung von Lionhead veröffentlicht, dafür hat man mit zahlreichen ehemaligen Mitarbeitern gesprochen, einige werden namentlich zitiert, andere wollten anonym bleiben. Die sehr ausführliche Story zeichnet das Bild eines Studios, bei dem die Schuldfrage nach dessen Schließung schwer zu beantworten ist bzw. nicht ausschließlich Microsoft in die Schuhe geschoben werden kann.

Licht und Schatten

Die Redmonder werden zwar auch durchaus für typisches Konzerndenken kritisiert, man hat für Microsoft auch lobende Worte übrig und meint, dass dem Unternehmen Lionhead auch viele Freiheiten gelassen wurden und man sich nicht in den kreativen Prozess hineingemischt hat.

Ähnlich zwiespältig ist das Fazit bezüglich Studio-Gründer Peter Molyneux, der mit Eurogamer persönlich sprach und auch durchaus selbstkritisch war: Molyneux wird als genialer und sein Team motivierender Spielemacher beschrieben, der allerdings auch immer wieder zu viel versprach und zu wenig lieferte.


Zum letzten Projekt Fable Legends gibt es auch einige brisante Details, vor allem die Nennung der Zahl, die die Entwicklung gekostet habe, nämlich 75 Millionen Dollar. Damit soll Lionhead sämtliche Budget-Vorstellungen gesprengt haben. Denn das Spiel sollte ein F2P-Titel werden und die sollen zunächst möglichst günstig sein, damit die Verluste nicht zu hoch sind, wenn die Leute es nicht mögen.

Microsoft hat auf ein Free-to-Play-Coop-Spiel bestanden, während Lionhead eigentlich lieber einen vierten (düsteren) Einzelspieler-Titel machen wollte. Doch Microsoft hat darauf verwiesen, dass man bereits drei Chancen gehabt hat und keines davon für Microsoft erfolgreich genug war.

Ausführlich beleuchtet werden auch mehrere eingestellte Projekte, darunter Project Opal und Milo and Kate, interne Probleme mit dem Marketing ("Die Kampagne zu Fable 2 war Mist", so Art Director John McCormack) und viele weitere exzentrische Episoden, darunter das "Kanal-Springen", nach dem mehrere Mitarbeiter im Krankenhaus landeten. Microsoft Studios, Fable Legends, Lionhead Studios, Fabel Microsoft Studios, Fable Legends, Lionhead Studios, Fabel Lionhead Studios
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