TTIP Leak: Dank Greenpeace kann nun Jeder im Netz Einsicht nehmen

Greenpeace, Handelsabkommen, TTIP Bildquelle: Greenpeace
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat nach ihrer Protestaktion gestern in Berlin, bei der sie Teile der geheimen TTIP-Dokumente an den Bundestag projizierte, die Unterlagen nun für jedermann frei zugänglich unter www.ttip-leaks.org in das Internet gestellt.
Nach den vielen Veröffentlichungen von Ausschnitten des Frei-Handelsabkommens stehen nun somit erstmals die gesamten Planungen frei im Netz. Die TTIP-Dokumente waren bislang nur unter strengen Auflagen in einem Lesesaal für Mitglieder des Bundestags zugänglich. Zudem sollte ein Stillschweigeabkommen zwischen der USA und Europa es selbst den Politikern verbieten, über die Inhalte des Abkommens zu sprechen. TTIP LeakGreenpeace hat die Dokumente zum Handelsabkommen TTIP veröffentlicht.

Dokumente stammen aus dem April

Wie die Nachrichtenagentur Reuters jetzt berichtet, brauchen interessierte Bürger nun nicht mehr länger rätseln, was in den Papieren so alles steht. Greenpeace hat auf der Webseite www.ttip-leaks.org rund 250 Seiten der TTIP-Verhandlungen veröffentlicht. Das Machwerk steht als .zip zum Download zur Verfügung, der Verhandlungstext ist Englisch. Die Dokumente sind relativ neu und legen soweit bekannt den Verhandlungsstand von April dar.

Jetzt, wo die Dokumente geleakt wurden, wird es in den kommenden Tagen sicherlich einige interessante Enthüllungen dazu geben, sobald die ersten Journalisten und Fachleute die Papiere vollständig gesichtet haben.

Schon allein der Umstand, dass die Papiere so streng geheim gehalten wurden, hatte viele Kritiker auf den Plan gerufen. Wie sich jetzt nach der Veröffentlichung zeigt, war das auch vollkommen berechtigt. Allerdings zeigen die Dokumente auch, dass es noch Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Seiten in Fragen von Verbraucher-, Lebensmittel- und Umweltschutzrechten gäbe, so Reuters.

Laut der Nachrichtenagentur bekräftigen die Bundesregierung und die Europäische Kommission im Übrigen aber weiterhin ihr Festhalten an dem Vorhaben - TTIP sei nicht aufzuhalten. Man dürfe nun aber nicht die in den Verhandlungen gestellten Forderungen mit einem Abschluss gleichstellen.

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