Friedensangebot: Microsoft zieht Beschwerden gegen Google zurück

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Microsoft und Google machen einen nächsten Schritt hin in Richtung "Frieden" und Miteinander. Wie Microsoft gegenüber dem Tech-Magazin Recode bestätigte, haben sich die Unternehmen darauf geeinigt, dass man laufende gegenseitige Beschwerden bei Wettbewerbsbehörden zurückziehen wird.
Zwischen Google und Microsoft herrscht dabei seit Jahren Streit um die unterschiedlichsten Bereiche. Bereits im vergangenen Herbst hatten die beiden Streithähne überraschend mitgeteilt, dass die Patenstreitigkeiten rund um Smartphone- und Konsolen-Technologien eingestellt werden. Gut 20 Klagen waren zu dem Zeitpunkt noch allein in den USA und in Deutschland anhängig. Satya NadellaNadella macht vieles anders als die alte Microsoft-Spitze. Nun erfolgt der nächste Schritt - laut Recode wollen sich die beiden Erzrivalen nicht mehr als solche verhalten und sich stattdessen auf ein faires Miteinander verlegen. Zumindest soll das für öffentlich ausgetragenen Streitereien gelten. Man will vielmehr an den Verhandlungstisch kommen und untereinander alle Streitpunkt bereinigen, ohne das die Öffentlichkeit in Form von Klagen vor den Gerichten und Beschwerden bei Behörden miteinbezogen wird. Ob das nun in irgendeiner Weise für die Öffentlichkeit begrüßenswert ist, bleibt abzuwarten.

Ein Sprecher von Google erklärte bei Recode, man wolle künftig Konkurrenz sein, sich aber nicht gegenseitig behindern. In Zukunft solle daher die Qualität der eigenen Produkte im Vordergrund stehen und für das Unternehmen sprechen, und nicht Gerichtsentscheidungen.

Unerwarteter Zeitpunkt

Interessanterweise kommt diese Einigung nun ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem die Aufsichtsbehörden der EU einen Blick auf Android geworfen haben. Microsoft soll bei der Untersuchung aufgrund des Machtmissbrauchs gegenüber Google zunächst ebenfalls zu den Beschwerdeführern gehört haben, nach dem neuen Friedensangebot dürfte sich der Konzern nun aber zurückhalten.

Mehr dazu: Android-Bündelung: EU wirft Google Wettbewerbsverzerrung vor

Satya Nadella, mittlerweile seit über zwei Jahren CEO bei Microsoft, soll das Zünglein an der Waage für den neuen Schulterschluss gewesen sein. Sein neuer Managementstil ist weniger auf Konfrontation ausgelegt, als das bei seinem Vorgänger Steve Ballmer war.

Siehe auch: Microsoft und Google beenden jahrelangen Patent-Krieg Ceo, Satya Nadella, Build 2016, Nadella, Microsoft BUILD 2016, Microsoft CEO Ceo, Satya Nadella, Build 2016, Nadella, Microsoft BUILD 2016, Microsoft CEO
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