Netflix-Chef denkt erstmals laut über Option zu Offline-Nutzung nach

Netflix, TV-Serie, House of Cards Bildquelle: Netflix
Der Streaming-Dienst Netflix wächst, aber nicht so schnell wie vor allem von Anlegern erhofft. Das ist der aktuelle Stand der Dinge bei der weltgrößten und seit kurzem nahezu lückenlos weltweit verfügbaren Online-Videothek. Man muss also (noch) attraktiver werden, hochwertige Eigenproduktionen reichen nicht mehr aus, weshalb Netflix bereit ist, für das Unternehmen neue Wege zu beschreiten.
Netflix-Chef Reed Hastings hat nun erstmals nicht mehr kategorisch ausgeschlossen, dass man Offline-Nutzung erlauben könnte. Bisher gab es seitens des Streaming-Anbieters stets ein kategorisches Nein zu diesem Thema.

Übersättigung wird zum Problem

Bei der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen (via The Hollywood Reporter) musste Netflix nämlich vermelden, dass man in den USA im vergangenen Quartal rund 2,23 Millionen neuer Kunden gewinnen konnte. Das ist besser als von Analysten vorhergesagt (1,85 Millionen). Das Problem sind die Netflix-eigenen Voraussagen zum aktuellen Quartal, man erwartet aufgrund eines zunehmend übersättigten Heimatmarktes einen Zuwachs von nur noch einer halben Million Kunden.


Weltweit konnte man sich indes bestens schlagen, rund 4,5 Millionen Kunden konnten international gewonnen werden. Insgesamt hat Netflix derzeit 81,5 Millionen Kunden, Ende des Vorjahres waren es 74,8 Millionen. Doch auch außerhalb der USA sagt das Unternehmen voraus, dass man nach Ablauf des aktuellen Quartals wesentlich schlechtere Zahlen vermelden wird müssen. Denn weltweit werden es nur noch zwei Millionen neuer Abonnenten sein.

Druck von Amazon

Kurzum: Es besteht Handlungsbedarf. Deshalb dachte Reed Hastings nun erstmals laut über eine Offline-Nutzung nach und sagte, dass man hinsichtlich der Download-Möglichkeit "aufgeschlossen" sein müsse. Das liegt vor allem daran, dass konstante und schnelle Verbindungen weltweit keine Selbstverständlichkeit seien.

Das ist fast schon sowas wie eine 180-Grad-Wende, da Netflix das bisher per se ausgeschlossen hat. Man dürfte hier aber den Druck von Amazon spüren: Der Versandhändler, der gestern auch ein monatliches Prime Video-Abo gestartet hat, bietet die Möglichkeit zum Download von Inhalten schon seit einer Weile an.

Siehe auch: Amazon startet abgekoppelte monatliche Prime Video-Buchung

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