LG bringt nach Durststrecke neues Phablet mit eigenem Prozessor

Smartphone, Phablet, LG-F590, LG L5000 Bildquelle: LG
Der koreanische Elektronikgigant LG hat mit dem L5000 nach geraumer Zeit erstmals wieder ein Smartphone vorgestellt, bei dem ein aus eigener Produktion stammender Prozessor zum Einsatz kommt. Das neue 5,9-Zoll-Phablet LG L5000 (LG-F590) basiert auf einem LG GH14 genannten Octacore-SoC im ARM big.LITTLE-Design.
Das LG L5000 wird zunächst nur in Südkorea angeboten und erinnert optisch an das bereits 2014 eingeführte Flaggschiff-Modell LG G4. Die Front wird fast vollständig von einem 5,9 Zoll großen IPS-Display mit Full-HD-Auflösung also 1920x1080 Pixeln abgedeckt. Die Ränder fallen dabei angenehm schmal aus und beschränken sich auf ein Minimum.

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Unter der Haube wird es interessant, denn erstmals setzt LG hier einen Chip names GH14 ein, der aus der hauseigenen "Nuclun"-Reihe stammt. Es handelt sich um einen achtkernigen ARM-Chip, der vier 1,2 Gigahertz schnelle Cortex-A7-Cores und vier 1,5 GHz schnelle Cortex-A15-Cores vereint. Die Wahl der Architektur deutet allerdings an, dass LG mit der Entwicklung in Sachen Chip-Design nicht ganz mithalten kann, denn die A7- und A15-Cores sind bereits veraltet.

Demnach dürfte der neue SoC keine Leistungswunder vollbringen - immerhin ist die integrierte Grafikeinheit anscheinend stark genug, um ein Full-HD-Panel anzusprechen. In Sachen Konnektivität scheint der neue Chip wiederum gut ausgestattet zu sein, bietet er doch Gigabit-WiFi und LTE nach Cat.6 mit Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s.

Der Arbeitsspeicher des LG L5000, dessen Modellnummer eigentlich LG-F590 lautet, ist zwei Gigabyte groß, während der per MicroSD-Kartenslot bequem erweiterbare interne Flash-Speicher eine Kapazität von 32 GB vorweisen kann. Die Kamera auf der Rückseite nutzt einen Laser-Autofokus und arbeitet mit 13 Megapixeln. Die Frontcam hat hingegen nur 2,1 Megapixel vorzuweisen, was heute wohl nicht mehr ganz den Anforderungen für gute Selbstporträts genügen dürfte.

LG verpasst dem L5000 darüber hinaus Unterstützung für den nur in Korea genutzten DMB-TV-Standard und verbaut dafür auch eine entsprechende ausziehbare Antenne, wie sie auch bei der koreanischen Variante des G3 üblich war. Der tauschbar integrierte Akku ist mit 3000mAh für ein fast sechs Zoll großes Smartphone noch recht sparsam dimensioniert, allerdings kommt ja auch ein wahrscheinlich recht genügsamer Prozessor zum Einsatz.

Mit 9,45 Millimetern Bauhöhe und 182 Gramm Gewicht ist das LG L5000 weder besonders dünn noch besonders leicht. Das Gerät ist mit dem alten Android 5.1 "Lollipop" ausgerüstet und verfügt über einen 1-Watt-Verstärker für den Lautsprecher, der dank eines "Boosters" für ordentlichen Sound sorgen soll. Es wird in Kürze in Südkorea auf den Markt kommen - angesichts der wohl geringen Stückzahlen des LG GH14-Prozessors und der DMB-Integration ist eine Einführung außerhalb von LGs Heimatland eher unwahrscheinlich. Smartphone, Phablet, LG-F590, LG L5000 Smartphone, Phablet, LG-F590, LG L5000 LG
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