WhatsApp-Gründer: Messenger wird zum E-Mail-Ersatz ausgebaut

whatsapp, Jan Koum, Brian Acton Bildquelle: Sequoia Capital
Seit seiner Veröffentlichung hat sich der Messenger WhatsApp in Sachen Funktionsumfang deutlich weiterentwickelt. Wie Firmengründer Jan Koum in einem Interview mitteilt, will man mit automatischer Verschlüsselung und anderen Funktionen jetzt auch der E-Mail Konkurrenz machen.

Nach der SMS kommt die E-Mail

Dass WhatsApp als eines der beliebtesten Kommunikationswerkzeuge der Welt ständig weiterentwickelt wird, ist klar. Zu den wichtigsten Anpassungen der letzten Zeit zählen dabei sicher die Aktivierung der automatischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Möglichkeit, Dateien wie PDF über den Dienst zu versenden. Wie Firmengründer Jan Koum jetzt im Interview mit Holger Schmidt , Chefkorrespondent mit Schwerpunkt Internet beim Magazin Focus, berichtet, wolle man mit dem weiteren Ausbau solcher Funktionen auch der E-Mail Konkurrenz machen. Infografik: WhatsApp: der erste Messenger mit einer Milliarde NutzerWhatsApp: der erste Messenger mit einer Milliarde Nutzer "Nutzer können heute schon PDF-Dateien per WhatsApp verschicken. Künftig werden wir weitere Dateiformate hinzufügen, auch für Mitarbeiter in Unternehmen, die Geschäftsdateien austauschen wollen", so Koum. Im Zusammenspiel mit der vor Kurzem eingeführten automatischen Verschlüsselung der Kommunikation könne der Dienst damit eine echte Alternative zur E-Mail darstellen, bei der die Sicherheit der Inhalte aber wesentlich unkomplizierter gewährleistet werden kann.

Einfach sicherer

"Ich versende PDFs schon meist per WhatsApp. Das ist einfacher und sicherer als eine E-Mail-Adresse zu suchen und zu hoffen, dass die Nachricht nicht im Spam-Ordner landet", schildert Koum die Vorteile, die sein Dienst gegenüber E-Mails schon jetzt biete. Im nächsten Schritt werde die Möglichkeit, Dateien zu versenden, jetzt auch in den Web-Client integriert, um ihn auch für den Einsatz auf Unternehmenscomputern zu optimieren.

Koum betont aber auch, dass man bei der Integration von neuen Möglichkeiten Vorsicht walten lasse: "Wir werden unsere App nicht mit Funktionen überladen" so der WhatsApp-Gründer. Deshalb werde man unter anderem darauf verzichten, WhatsApp-Versionen für Virtual-Reality-Brillen oder das iPad zu entwickeln, da die App für Geräte gedacht sei, die man mit sich herumträgt. "Viele Menschen fragen uns danach, aber wir machen das nicht", so Koum.

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