Huawei P9 & P9 Plus vorgestellt: Kamera-Wunder mit zwei Augen

Unter der Haube steckt hier der neue Huawei HiSilicon Kirin 955 Octacore-SoC, der jeweils vier ARM Cortex-A53- und vier Cortex-A72-Kerne mitbringt. Die erstgenannten Stromspar-Kerne laufen jeweils mit maximal 1,8 Gigahertz, während die vier High-End-Cores bei Bedarf maximal 2,5 Gigahertz bieten. Damit ist der Chip zumindest in Sachen reiner Rechenleistung bestens aufgestellt, wobei erneut die hier verwendete ARM Mali-T880 Grafikeinheit zum Flaschenhals werden dürfte, da diese in Sachen Performance nicht mit den GPUs der Prozessoren von Qualcomm oder auch Samsung mithalten kann.

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Beim Huawei P9 Plus ist der Arbeitsspeicher ganze vier Gigabyte groß, während der interne Flash-Speicher immerhin 64 GB fässt. Eine Erweiterung ist selbstverständlich möglich, denn Huawei verbaut natürlich auch einen MicroSD-Kartenslot. Dieser wird allerdings nicht kombinierter Natur sein, es gibt also grundsätzlich nur einen einzelnen SIM-Slot sowie den SD-Slot - Dual-SIM-Varianten des P9 Plus wird es hierzulande nicht geben, womit Huawei es einmal mehr den allmächtigen Netzbetreibern recht zu machen versucht, statt dieses beliebte Feature zugunsten der Kunden zu verbauen, nur asiatische Kunden bekommen eine solche Version.

Darüber hinaus gehören Gigabit-WLAN mit Dual-Band-Unterstützung, Bluetooth 4.2, LTE Cat.6 sowie NFC zur Standard-Ausstattung. Es gibt außerdem einen USB Type-C-Anschluss, wobei dieser zwar den neuen Stecker-Typ nutzt, aber nur USB-2.0-Geschwindigkeit bietet. Mit seinem 5,5 Zoll großen Display und dem immerhin 3400mAh großen Akku bringt es das Huawei P9 Plus auf ein Gewicht von 162 Gramm, während die Dicke mit 6,98 Millimetern einmal mehr sehr gering ausfällt.

Huawei P9 ist nicht mehr das Ende der Fahnenstange

Das Huawei P9 bietet zwar die gleiche in Zusammenarbeit mit Leica entwickelte Doppel-Kamera, sämtliche Software-Features und die gleiche technische Basis wie das große P9 Plus, fällt aber etwas kleiner aus und ist in machen Details nicht ganz so gut ausgestattet. Das Display ist hier 5,2 Zoll groß und nutzt ein IPS-Panel mit 1920x1080 Pixeln, das somit zwar weniger kontraststark ist, aber dafür eine höhere Pixeldichte und mehr Schärfe bieten dürfte. Auch auf das Press-Touch-Feature muss man hier verzichten - wobei dies wegen der begrenzten Nutzungsmöglichkeiten bisher definitiv leicht zu verschmerzen ist.

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Die CPU ist hier erneut der Kirin 955 mit seinen insgesamt acht bis zu 2,5 Gigahertz schnellen Kernen, der Chip hat aber "nur" drei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung, während der interne Flash-Speicher mit 32 GB ordentlich ausfällt. Auch hier ist die Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot kein Problem. Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, hochwertiges Metallgehäuse und diverse Konnektivitätsoptionen sowie der USB-2.0-fähige Type-C-Port trifft der Kunde auch beim "normalen" P9 an.

Aufgrund der geringeren Größe des Huawei P9 ist der Akku mit 3000mAh zwar kleiner als beim großen Bruder mit 5,5-Zoll-Bildschirm, er ist aber dennoch bei gegenüber dem Vorgänger fast unveränderten Maßen deutlich größer geworden und ermöglicht somit hoffentlich längere Laufzeiten. Das P9 ist mit 144 Gramm ein wenig leichter als sein Vorgängermodell und mit 6,95 Millimetern minimal dicker geworden.

Das Huawei P9 wird in Deutschland zunächst in zwei Farbvarianten eingeführt, die sich jeweils durch ein in hellem Silber gehaltenes Alugehäuse mit weißem Inlay um die Kamera oder ein dunkelgraues Gehäuse mit schwarzem Inlay unterscheiden. Huawei spricht von den Farbvarianten Mystic Silver und Titanium Grey. Die offizielle Preisempfehlung liegt bei der in Deutschland ab Mitte April gegebenen Verfügbarkeit bei 569 Euro. Für Asien ist zwar eine weitere Version mit auf 64 Gigabyte verdoppeltem Speicher zu erwarten, diese soll es hierzulande aber nicht geben.

Das Huawei P9 Plus erscheint in Deutschland etwas später als das normale P9 und soll ab Mitte Mai für 699 Euro zu haben sein. Es wird dann voraussichtlich nur eine Farbvariante geben, die von Huawei als "Quartz Grey" bezeichnet wird. Als Betriebssystem läuft hier natürlich Android 6.0 "Marshmallow" in Verbindung mit der Huawei-eigenen EMUI in Version 4.1, die eine Vielzahl von starken Anpassungen gegenüber dem "reinen" Google-Betriebssystem bietet, aber auf diese Weise auch diverse sinnvolle Funktionen ergänzt, die sonst nicht vorhanden wären.




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