HP MultiJet Fusion: Keine Tintenstrahler-Zustände mehr beim 3D-Druck

Hp, Hewlett-Packard, 3D-Drucker, 3D-Druck Bildquelle: HP
Das aus der Aufspaltung des Konzerns Hewlett-Packard hervorgegangene Unternehmen HP Inc. will mit einer neuen Geschäftskultur einen seiner angepeilten Zukunftsmärkte aufmischen. Zustände wie beim Handel mit Tinte für klassische Drucker soll es beim 3D-Printing nicht mehr geben.
Für die Nutzer von Tintenstrahldruckern ist es seit vielen Jahren das große Ärgernis: Die Geräte selbst sind zwar recht preiswert, doch die Hersteller geben sich alle Mühe, dass diese dann nur mit den eigenen Tintenpatronen betrieben werden können - und deren Preise sind dann so hoch, dass das Gramm Tinte teilweise teurer ist als die gleiche Masse Gold.

Den zukünftigen Nutzern seiner 3D-Drucker will HP nun aber nicht mit der gleichen Masche kommen. Das erklärte Technikchef Shane Wall gegenüber dem britischen Magazin The Register. Im Herbst soll die neue Serie namens "MultiJet Fusion" auf den Markt kommen und dabei eine größtmögliche Offenheit mitbringen.

HP: Multi Jet FusionHP: Multi Jet FusionHP: Multi Jet FusionHP: Multi Jet Fusion

"Wir werden weiterhin Drucker und Zubehör anbieten, aber das Geschäftsmodell wird anders aussehen", erklärte Wall. Man setze hier voll auf eine offene Plattform. Das bedeutet nicht nur, dass HP ein API zur Verfügung stellen wird, mit dem jeder über ein Software Developer Kit eigene Anwendungen für den Drucker schreiben kann. Es werde auch dafür gesorgt, dass externe Anbieter eigene Materialien zur Verarbeitung bereitstellen können.

Mehr als nur eine Preisfrage

Für den Nutzer bedeutet das durchaus, dass man hier nicht eine Kunststoff-Mischung verwenden muss, die von HP exklusiv zu einem hohen Preis verkauft wird. Man kann sich einen Anbieter wählen, der das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die ganze Sache geht aber auch darüber hinaus.


Die HP-Drucker sollen von externen Anbietern auch mit einer Kombination einer bestimmten Software und dem dazu passenden Rohstoff versorgt werden - je nachdem, welchen Schwerpunkt man bei der Erzeugung von gedruckten Gegenständen legt. Denn zur Herstellung von Kinderspielzeugen setzt man wohl besser auf möglichst schadstofffreie Kunststoffe, während im Prototyping eher robuste Materialien benötigt werden.

Auch bei den Möglichkeiten will HP hier wesentlich mehr bieten, als die bisher bekannten 3D-Drucker. Mit den MultiJet Fusion-Systemen sollen Gegenstände gedruckt werden können, die aus verschiedenen Materialen zusammengesetzt sind. "Wir können die Charakteristika jedes Voxels (3D-Pixels) festlegen: Die Farbe, den Härtegrad, die Flexibilität, die Transparenz", führte Wall aus. Das soll es beispielsweise ermöglichen, komplexe Dinge wie Elektronik-Bauteile zu drucken. Hp, Hewlett-Packard, 3D-Drucker, 3D-Druck Hp, Hewlett-Packard, 3D-Drucker, 3D-Druck HP
Mehr zum Thema: 3D-Drucker
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren4
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 07:30 UhrWoodland - Kompakte Geldbörse mit XXL-Kreditkartentaschen für 16 Karten aus Büffelleder
Woodland - Kompakte Geldbörse mit XXL-Kreditkartentaschen für 16 Karten aus Büffelleder
Original Amazon-Preis
22,90
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
18,89
Ersparnis zu Amazon 0% oder 4,01
Nur bei Amazon erhältlich

Tipp einsenden