iPad Pro: Phil Schiller und sein Publikum verärgern Nutzer alter PCs

Apple, Wwdc, Phil Schiller Bildquelle: Ben Miller / Flickr
Die gestrige Präsentation der neuesten Apple-Produkte ließ bei einer ganzen Reihe von Nutzern einen schalen Beigeschmack zurück. Nicht etwa, weil die Produkte ihnen nicht gefallen würden - sondern weil sie sich von Äußerungen auf der Bühne und den Reaktionen des Publikums angegriffen fühlten.
Apples Marketing-Chef Phil Schiller hatte erklärt, dass die meisten Kunden, die sich in den letzten Monaten ein iPad Pro zulegten, nicht etwa von einem anderen Apple-Produkt zu dem Tablet wechselten, sondern zuvor mit einem Windows-Rechner arbeiteten. Entsprechend hatte er auch gleich die passende Zielgruppe für das neu vorgestellte kleinere Modell des iPad Pro gefunden.

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"Es werden noch über 600 Millionen PCs genutzt, die älter als fünf Jahre sind", sagte Schiller. "Das ist wirklich traurig. Diese Leute könnten von einem iPad Pro wirklich profitieren." Die Reaktion des Publikums war ein peinlich berührtes Lachen darüber, dass sich tatsächlich so viele Menschen die Nutzung solcher alten Systeme antun.

Bei denen, die zu dieser Gruppe gehören, kam dies nicht sonderlich gut an. Immerhin spiegelte es ein Stück auch eine gewisse elitäre Arroganz wieder, die in der Technologie-Szene, deren Angehörige nicht gerade zu dem Ärmeren der Gesellschaft gehören, recht verbreitet ist.

"Lieber Phil Schiller, es tut mir leid, dass ich dich traurig mache - aber manchmal muss ich mich entscheiden, ob ich mir lieber etwas für die Schule, zu essen oder ein Medikament statt eines iPads kaufe. Entschuldigung", schrieb beispielsweise eine Twitter-Nutzerin. Auch verschiedene andere machten deutlich, dass sie nicht ganz unfreiwillig bei ihrem alten PC bleiben, statt sich ein schickes neues Gadget von Apple zu kaufen.

Und selbst wenn es um eine Neuanschaffung geht, dürften für sehr viele Nutzer wohl eher ein Chromebook für deutlich unter 200 Euro in die engere Wahl fallen. Selbst wenn das neue iPad Pro, das in der kleinsten Variante 689 Euro kostet, seinen Preis wert sein sollte, liegt es doch klar über dem Budget vieler Menschen. Apple, Wwdc, Phil Schiller Apple, Wwdc, Phil Schiller Ben Miller / Flickr
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