MS SQL Server: Mehr Klarheit & großes Interesse an Linux-Version

Linux, SQL Server, SQL Server on Linux, SQL Server für Linux Bildquelle: Microsoft
Als Microsoft kürzlich ankündigte, seinen SQL Server auch in einer Fassung auf den Markt zu bringen, die unter Linux läuft, sorgte dies für großes Aufsehen. Inzwischen hat das Unternehmen einige weitere Details zu der aktuellen Entwicklung öffentlich gemacht.
Schon mit der ersten Ankündigung wurde klar gemacht, dass die Linux-Version nicht mit dem vollen Funktionsumfang des Originals bereitgestellt wird. Die Kern-Features sollen aber enthalten sein. Das warf natürlich die Frage auf, worauf Nutzer unter Linux verzichten müssen. Hier gibt es zwar weiterhin keine detaillierte Liste, aber doch eine Klarstellung durch Microsoft.

Demnach gehören die Arbeit mit Transaktionen und die Data-Warehousing-Features klar zu den Kernfunktionen. Es steht den Kunden also nichts um Weg, wenn sie hinter den Anwendungen in ihrer Firma zukünftig die Datenbank auf Linux- statt auf Windows-Servern laufen lassen. Wie Microsoft weiter mitteilte, werde man den Prozess der Tests und Einführungen der Linux-Variante auch eng begleiten, um eine Prioritäten-Liste für zusätzliche Features erstellen zu können, die benötigt und nachgereicht werden.


Lizenzierung wird einfach

Neben den Fähigkeiten der Software selbst steht natürlich auch die Frage der Lizenzierung im Raum. Und hier wird Microsoft es den Kunden möglichst einfach machen. So wird es nicht nötig sein, extra eine Lizenz für den Einsatz des SQL Servers unter Linux zu erwerben. Die Verwendung des Produkts wird demnach durch die Lizenzverträge ja ohnehin dahingehend geregelt, auf wie vielen Rechnern oder CPU-Kernen die Datenbank laufen darf - dabei ist es völlig unerheblich, ob dies dann unter Windows oder Linux geschieht.

Über mangelndes Interesse an der Linux-Version kann sich Microsoft derweil nicht beklagen. Und das betrifft nicht nur die breite Berichterstattung über die Ankündigung. Binnen nur einer Woche hätten sich laut Microsoft bereits rund 8.000 Unternehmen dafür angemeldet, die Private Preview auszuprobieren. Unter ihnen fanden sich auch die Namen eines Viertels der 500 größten Konzerne der Welt. Linux, SQL Server, SQL Server on Linux, SQL Server für Linux Linux, SQL Server, SQL Server on Linux, SQL Server für Linux Microsoft
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