Mozilla veröffentlicht im Juni erste Demo seines Next-Gen-Browsers

Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Bildquelle: Mozilla
Der Mozilla-Browser Firefox, einst stolze und beliebte Alternative zum ungeliebten Internet Explorer, hat in den vergangenen Jahren nicht nur an Ansehen eingebüßt, sondern auch spürbar Anteile verloren. Das liegt in erster Linie daran, dass der Code immer größer und der Browser damit schwerfällig wurde. Das ist einer der Hintergründe für die Entwicklung von Mozillas neuer Engine Servo.
Servo ist aber keine neue Entwicklung bzw. Ankündigung, sondern geht auf April 2013 zurück: Damals kündigten Mozilla und Samsung die Entwicklung einer neuen "Next-Generation"-Browser-Engine für Android auf Basis von Mozillas neuer Systemsprache Rust an.

Seither ist das Projekt auch nicht stillgestanden und nun hat Mozilla in einem Beitrag auf Google Groups bekannt gegeben, dass man in drei Monaten erstmals die Möglichkeit zur Verfügung stellen wird, Servo auszuprobieren. "In diesem Juni plant Mozilla Research die erste Tech-Demo von Servo zu veröffentlichen, einer Next-Generation-Browser-Engine, die sich auf Performance und Robustheit konzentriert", bestätigte auch Jack Moffitt, Projektleiter bei Mozilla gegenüber VentureBeat.

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Zeitgemäße Engine

Mit Servo will man eine Engine bzw. einen Browser von Grund auf neu erschaffen und alles verwerfen, das aus Zeiten vor Mehrkern- und Parallel-Hardware bzw. Prozessen stammt. Ursprünglich hatten die Entwickler Android und ARM-Chiparchitektur im Fokus, inzwischen wird Servo aber unter anderem auch für Windows, Mac OS X und Linux entwickelt.

Für Endkunden interessant ist, dass die Browser-Engine auch mittels einer neuen Oberfläche verfügbar sein wird. Die "Proof-of-Concept-Browser-UI" wird laut Moffitt komplett in HTML, CSS und JavaScript geschrieben sein und Browser.html heißen. Der Browser soll Animationen und Interaktionen bieten, die auf aktuellen Programmen dieser Art nicht besonders gut laufen und erst mit der neuen Technologie gut funktionieren.

Die Veröffentlichung im Juni bedeutet aber nicht, dass der neue Mozilla-Browser auch nur ansatzweise so etwas wie fertig ist. Entwickler sollen aber eine erste Gelegenheit bekommen, die Engine ausprobieren zu können, irgendwann soll Servo dann in allen Mozilla-Produkten, allen voran bei Firefox (bzw. der Engine Gecko), zum Einsatz kommen.

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