Nächstes Visual Studio bereits in internen Tests - erste Infos

Microsoft, Visual Studio, Entwicklungsumgebung, Visual Studio 2012 Bildquelle: Microsoft
Beim Software-Konzern Microsoft wird derzeit das kommende Major Update der Entwicklungsumgebung Visual Studio bereits internen Tests unterzogen. Die erste öffentlich verfügbare Vorab-Version wird in Kürze folgen. Mitbringen wird die neue Version dann viele Verfeinerungen im Detail.
Große Sprünge im Funktionsumfang sind naturgemäß nicht zu erwarten, denn die bewährte Funktionalität wird man bei Microsoft eher nicht anfassen. Trotzdem kann es sich für Entwickler durchaus lohnen, die neue Fassung auszuprobieren und letztlich auch zu verwenden. Zumindest die ersten Informationen, die nun bekannt wurden, klingen doch recht vielversprechend.

Im Arbeitsalltag sicherlich kaum von Bedeutung ist der verbesserte Installations-Prozess. Dieser soll nun schneller ablaufen und letztlich zu einem geringeren Ressourcen-Bedarf auf dem Rechner des Entwicklers führen. So können gleich zu Beginn verschiedene Optionen ausgewählt werden, die die Entwicklungsumgebung besser auf den Bedarf des Programmierers anpassen sollen.


Die Basis-Installation besteht aus dem so genannten Core-Editor. Zusätzliche Tools werden hinzugefügt, wenn der Entwickler beispielsweise Desktop-Anwendungen mit .Net, Python-Applikationen oder Spiele mit der Unity-Engine entwickeln will. Weitere Optionen sollen demnächst noch hinzukommen.

Leichter mit Nicht-Projekt-Code arbeiten

Bei der Nutzung der Software selbst werden Entwickler beispielsweise mit einer neuen "Open Folder"-Funktion beglückt. Diese ermöglicht es Programmierern, schnell auf Quellcodes zuzugreifen, die nicht zu einem Visual Studio-Projekt gehören sollen. Hier sollen dann trotzdem die verschiedensten Funktionen der Entwicklungsumgebungen so verwendet werden können, als wenn es sich um ein reguläres Projekt handelt - dafür sorgt dabei das neue AnyCode-Feature.

In der internen Prüfung sind weiterhin TypeScript 1.8 und NuGet 3.4 enthalten. NuGet 3.4 bringt dabei unter anderem Support für Linux- und Apple-Umgebungen mit. Die Visual Studio-Entwickler fügten der neuen Fassung außerdem schon Unterstützung für SQL Server 2016 und die neuesten Releases der Azure SQL Database hinzu.

Aktuell kann damit gerechnet werden, dass die erste öffentliche Preview in einigen Tagen im Rahmen der Build-Entwicklerkonferenz veröffentlicht wird. Die interne Testversion wird noch als Visual Studio 2015 ausgewiesen, der Name dürfte allerdings bald auf Visual Studio 2016 umgestellt werden. Die Vorab-Fassung kann dabei parallel zu einer installierten Final-Version eingesetzt werden.

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Visual Studio Code (Beta) - Plattformübergreifender Code-Editor
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