Windows 10 Redstone: Teil 2 kommt wegen Microsoft-Hardware später

Redstone, Windows Redstone, Windows Codename Redstone Bildquelle: Neowin
Das unter dem Codenamen Redstone (RS) entwickelte erste große bzw. richtige Update für Windows 10 soll in zwei Stufen kommen, das steht fest. Wann RS1 und RS2 veröffentlicht werden, ist indes offen. Teil 1 dürfte im Sommer erscheinen, Teil 2 scheint sich aber auf Anfang 2017 zu verschieben. Der Grund für den Aufschub bei Redstone 2 soll aber nicht mit der Software selbst zusammenhängen.

Microsoft-Hardware

Vielmehr berichtet Mary Jo Foley, die als eine der besten Quellen in Sachen Microsoft gilt, auf ZDNet, dass Redstone 2 (RS2) mit Microsoft-Hardware zu tun hat. Grundsätzlich bestätigt sie den Bericht von Donnerstag vergangener Woche, wonach das zweite Redstone-Update erst Anfang des nächsten Jahres kommen wird.

Foley ist bis zum Bericht der letzten Woche davon ausgegangen, dass RS2 Ende dieses Jahres kommt, hat sich dann aber umgehört und bestätigt bekommen, dass das tatsächlich so ist. Die Begründung ist aber durchaus bemerkenswert: Der Redmonder Konzern will "in erster Linie" warten, weil man dann eine "Welle an Produkten mit Microsoft-Branding" auf den Markt werfen wird.

Dabei geht es explizit um Microsoft-eigene Geräte: Microsoft will das zweite Redstone-Update samt neuer Intel-Chipgeneration ("Kaby Lake") also auf eigener Hardware demonstrieren. Welche Hardware genau gemeint ist, kann auch Foley nicht sagen, als Beispiele werden lediglich der Surface-Pen, Windows Hello sowie Continuum genannt, daraus kann man womöglich sowohl Surface-(Hybrid-)Tablets als auch Smartphones schlussfolgern.

Skylake soll sich nicht wiederholen

Es ist auch denkbar bzw. vermutet das Foley, dass Microsoft versucht, aus der überhasteten Einführung von Surface Pro 4 und Surface Book zu lernen. Die Redmonder wollen sich womöglich Zeit lassen und verhindern, dass Kunden über Wochen und Monate mit Problemen zu kämpfen haben. Diese haben bei den genannten Surface-Modellen vor allem mit Problemen mit Intel Skylake-Prozessoren bzw. den dazugehörigen Treibern zu tun.

Foley schreib allerdings auch, dass das nicht zwangsläufig heißt, dass es 2016 keine Microsoft-Hardware mehr geben wird. Genau wisse sie es zwar auch nicht, rechnet aber auch nicht damit, dass es vor Intels Kaby-Lake-Generation keine neuen Geräte aus Redmond geben wird.

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