Zwangs-Schutz für Selfie-Fans: Mumbai führt Verbotszonen ein

Werbung, Selfie, Selfie Spoon Bildquelle: General Mills
Auch in Indien reagiert man jetzt auf die zunehmende Selbstgefährdung von Smartphone-Nutzern, die immer weiter darum wetteifern, sich mit besonders gut in Szene gesetzten Selfies zu präsentieren. Die Stadt Mumbai hat 16 No-Selfie-Zonen im gesamten Stadtgebiet ausgewiesen.
In den jeweiligen Regionen dürfen bestimmte Bereiche nicht betreten werden. Bei Zuwiderhandlungen drohen denen, die erwischt werden, nun Geldbußen in Höhe von 1.200 Rupien (16 Euro) - was für indische Verhältnisse eine Menge Geld ist. Die Strafe droht auch dann, wenn man überhaupt nicht vorhatte, ein Selfie zu machen.

Allerdings geht es vor allem um Bereiche, die vor dem Boom der Selbstporträts ohnehin eigentlich niemand freiwillig betreten hat. In der letzten Zeit wurden sie aber zu ziemlich beliebten Hintergründen für die Foto-Aufnahmen. Betroffen sind beispielsweise verschiedene Gebiete an der Küste, an denen es keine Geländer gibt, die vor Stürzen schützen.


Auslöser für die Einrichtung der Verbotszonen war der Tod einer Frau im Januar. Die Stadtverwaltung beauftragte in Folge dessen die Polizei, besonders riskante Orte ausfindig zu machen und zu melden. Auf Grundlage dessen wurden jetzt die entsprechenden Bereiche offiziell ausgezeichnet. Seitens der Stadt will man außerdem eine Aufklärungskampagne starten, um das Bewusstsein für die Risiken, in die sich manche Menschen begeben, zu steigern.

Vor einiger Zeit hatte erst Russland Schlagzeilen damit gemacht, Warnhinweise für Selfie-Fans einzuführen. Viele Todesfälle, die aufgrund riskanter Manöver bei den Aufnahmen zu beklagen waren, entfielen auf Indien. Seit Selfies im Jahr 2014 gesondert in Statistiken erfasst werden, starben insgesamt 49 Menschen weltweit, 19 von ihnen auf dem Subkontinent. Pro Jahr verursacht der Selfie-Trend inzwischen mehr Tote als es Begegnungen mit Haien tun.

Selfie auf Facebook gestellt
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