Microsoft übernimmt die renommierte Entwickler-Plattform Xamarin

Startup, Xamarin, App-Entwicklung Bildquelle: Xamarin
Das Interesse des Redmonder Unternehmens an Xamarin ist alles andere als neu, entsprechende Berichte und wohl auch Verhandlungen gab es bereits vor zwei Jahren. Nun ist es aber offiziell: Microsoft hat bekannt gegeben, dass man die Betriebssystem-übergreifende Entwickler-Plattform übernimmt. Das Tool wird künftig ein immer wichtigerer Teil von Visual Studio.
Dem Endkunden wird Xamarin vermutlich nicht ganz so viel sagen, in Entwicklerkreisen ist das Unternehmen aus San Francisco aber einer der ganz großen Namen. Das von Gnome-Mitgründer Miguel de Icaza und Nat Friedman gestartete und geleitete Unternehmen ist erst seit 2011 aktiv, hat es aber innerhalb kürzester Zeit geschafft, sich einen besonders guten Namen zu schaffen. Von großer Bedeutung ist hier vor allem ihre Arbeit an Mono, der quelloffenen Implementation von Microsofts .Net-Framework, mit dem dieses auch Abseits der Windows-Plattform zur Anwendung kommen kann. Xamarin: Bald Teil von Microsoft?Nat Friedman, Scott Guthrie und Miguel de Icaza (von links)

"Mobile first"

In einem Blogbeitrag von Scott Guthrie, Executive Vice President der Cloud and Enterprise Group, gab Microsoft nun bekannt, dass man Xamarin übernimmt. Dort heißt es, dass mobile App-Entwicklung heutzutage immer mehr zur Triebfeder der Software-Innovation wird und deshalb die Xamarin-Übernahme eine derart große Bedeutung habe.

Xamarin: Bald Teil von Microsoft?Xamarin: Bald Teil von Microsoft?Xamarin: Bald Teil von Microsoft?Xamarin: Bald Teil von Microsoft?

Guthrie legte auch dar, wie die Zukunft von Xamarin aussehen wird. Demnach wird die Plattform weiterhin (eine Partnerschaft besteht schon jetzt) als Teil von Visual Studio Entwicklern eine verbesserte mobile Erfahrung bieten, dank der Programmiersprache C# werden sie vollständig native Apps für alle relevanten Systeme schaffen können. Der Ansatz von Xamarin ermöglicht es Entwicklern, voll von der Produktivität und Leistung von .NET auf mobilen Apps profitieren zu können.

Zwar bedeutet die Lösung von Xamarin nicht, dass eine App für alle mobilen Betriebssysteme einfach so 1:1 umgelegt werden kann. Allerdings kann man große Teile des Codes übergreifend verwenden und dabei dennoch ein vollwertig natives App-Erlebnis schaffen. Microsoft versichert, dass man Xamarin so belassen wird, wie es ist. Zum Kaufpreis liegen keine Angaben vor, Insidern zufolge sollen es aber an die 500 Millionen Dollar sein. Startup, Xamarin, App-Entwicklung Startup, Xamarin, App-Entwicklung Xamarin
Mehr zum Thema: Microsoft Corporation
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