Facebook Messenger soll Werbung bekommen, will aber Spam vermeiden

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Der mittlerweile weitgehend vom eigentlichen sozialen Netzwerk abgekoppelte Chat-Dienst von Facebook entwickelt sich für das Unternehmen gut, da man sich in Sachen Nutzerzahlen nicht weit hinter WhatsApp bewegt und das Wachstum auch halten kann. Bisher war der Facebook Messenger aber für das Unternehmen eine Art Zusatzangebot, mit dem sich kein Geld verdienen lässt.

Keine Spam-Schleuder

Doch das könnte sich demnächst ändern, denn laut einem Bericht von TechCrunch will das soziale Netzwerk demnächst beginnen, Werbung an Nutzer zu verschicken. Allerdings wird das kein Freifahrtschein für Werber sein, Spam an Facebook-Mitglieder zu verschicken. Denn Facebook will hierfür in erster Linie Unternehmen zulassen, für die sich der Nutzer aktiv interessiert hat bzw. von sich aus zu ihnen Kontakt aufgenommen hat.

Das bedeutet, dass der Empfänger einer bestimmten Werbung mit dem dazugehörigen Unternehmen in Vergangenheit schon einmal gechattet haben muss. Das ist bisher nicht üblich, allerdings hat sich Facebook auch hier etwas überlegt, um diese Art der Interaktion zu pushen. Denn das soll wiederum der Türöffner für diese Art der Werbeanzeigen sein.

Die Kommunikation mit Firmen soll mit Hilfe einer neuen Adresse ablaufen und zwar der Kurz-URL fb.com/msg/Firmenname. Das ist zwar "nur" ein Link, dieser kann aber von den Unternehmen eingesetzt werden, um die Chat-Möglichkeit besser zu promoten bzw. sichtbarer zu machen.

Das soll laut TechCrunch zum neuzeitlichen Pendant zur 1-800-Nummer werden, also der in den USA gängigen gebührenfreien Hotline zu Firmen und Behörden. Das Verschicken von Werbung soll aber nur jenen Firmen ermöglicht werden, die schnell und zuverlässig antworten, also eine hohe Zuverlässigkeit in diesem Bereich haben.

Als mögliche Inhalte für diese Werbeform, die im zweiten Quartal des Jahres starten soll, hat sich Facebook auch einiges überlegt. Man schlägt seinen Partnern u. a. Angebote, Hinweise auf Produkteinführungen, Videos oder GIFs oder Nachrichten zu gefallenen Preisen vor.

Siehe auch: Facebook Messenger bekommt SMS-Unterstützung (zurück)

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