WhatsApp-Gründer: Erst nur ein Hobby; nicht als Messenger geplant

whatsapp, Jan Koum, Brian Acton Bildquelle: Sequoia Capital
In einem Interview gibt der WhatsApp-Gründer interessante Einblicke in die ersten Tage seines mittlerweile sehr erfolgreichen Unternehmens. Demnach hat alles als Hobby angefangen "um keinen Job suchen zu müssen". Außerdem war die Anwendung nicht als Messenger geplant.

Hauptsache kein fester Job

Kaum ein Entwickler hatte mit seiner App in den letzten Jahren so viel Erfolg wie Jan Koum, Mitbegründer von WhatsApp. Die Übernahme des Unternehmens durch Facebook machte ihn im Februar 2014 entgültig zum mehrfachen Milliardär. Wie Koum jetzt in einem Interview mit Gründerszene verrät, waren seine Pläne zum Start des Unternehmens aber weit weniger ambitioniert. WhatsApp: Jan Koum und Brian ActonJan Koum mit WhatsApp-Mitbegründer Brian Acton Wie der WhatsApp-Gründer ausführt, habe er sich vor Entwicklung der Erfolgsapp nach einer sehr anstrengenden Arbeitszeit bei Yahoo eigentlich eine Auszeit gönnen wollen. Nach einer gewissen Zeit habe dann aber sein Freundeskreis immer wieder nachgehakt, warum er sich keine neuen Anstellung suche. Um weitere lästigen Fragen zu vermeiden, habe er dann angefangen, von einem Nebenprojekt zu erzählen, eine App bauen zu wollen. Infografik: WhatsApp: der erste Messenger mit einer Milliarde NutzerWhatsApp: der erste Messenger mit einer Milliarde Nutzer "Damals war das noch etwas Ungewöhnliches: Das iPhone und der App Store waren gerade herausgekommen und niemand wusste, wie das alles funktioniert", erläutert Koum seine Überlegungen. Sein Hauptziel sei es in dieser Zeit lediglich gewesen, mit seinem Hobby die Freunde zu beruhigen und keinen festen Job annehmen zu müssen. Nach gut einem Jahr entstand dann ein funktionierender Prototyp seiner Anwendung.

Messenger erst über Umwege

WhatsApp war in seiner ersten Version demnach aber nicht als Messenger geplant. Vielmehr hatte Koum seine Anwendung auf die Möglichkeit beschränkt, Meldungen zum eigenen Status für Freunde erstmals auf ihren Mobilgeräten sichtbar zu machen. Das Nutzerinteresse an dieser Idee sei zwar sehr gering gewesen, allerdings hatte man mit der Möglichkeit, Freunde über die Telefonnummer zu identifizieren, ein damals einzigartiges System entwickelt.

Die komplette Neuorientierung Richtung Messenger habe sich dann eher zufällig durch eine Anmerkung von Freunden ergeben, dass diese ihre Statusupdates zur direkten Kommunikation nutzten. "Wir glaubten zwar nicht, dass das zum Riesenerfolg werden könnte. Aber wir wollten es einmal ausprobieren", so Koum. Kurze Zeit nach der Einführung der Funktion konnte WhatsApp seinen ersten gewaltigen Nutzeransturm verzeichnen.

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WhatsApp für Android: APK Version 2.12.459
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WhatsFapp 1.25: Alternativer WhatsApp-Client für mehrere Accounts
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