Drohnenland USA: 342.000 Piloten; hohe Strafen ohne Anmeldung

Drohne, GoPro, GoPro Drohne, DJI Phantom Bildquelle: Globe Flight
Wegen einer Verordnung der US-Luftfahrtbehörde (FAA) müssen Besitzer von Drohnen ab einem Gewicht von 250 Gramm in den USA ihre Fluggeräte registrieren lassen. Wer seiner Meldepflicht bis Freitag nicht nachkommt, dem kann Geld- und Freiheitsstrafe drohen.

Hohe Geldstrafen für Freiflieger

Die zivile Nutzung von Drohnen unterliegt in den USA ab dem kommenden Freitag wesentlich schärferen Regeln. Laut einer Verordnung der US-Luftfahrtbehörde (FAA) verstreicht dann die letzte Frist für Besitzer von "kleinen unbemannten Flugobjekten", UAVs genannt, sich bei der Behörde anzumelden. Wer nach dem 19. Februar ohne Registrierung eine Drohne steuert und erwischt wird, muss mit einem Ordnungsgeld von bis zu 27.500 Dollar rechnen.


Doch damit nicht genug: Wie die Behörde in einer offiziellen Mitteilung zum Fristende schreibt, können den ertappen Drohenpiloten, die nicht gemeldet sind, weitere Geldstrafen von bis zu 250.000 Dollar drohen. Zu guter Letzt kann nach diesen Informationen je nach schwere des Vergehens auch noch eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verhängt werden.
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Viele Hobbypiloten registriert

Wie heise schreibt, hatte die FAA schon am 21. Dezember 2015 damit begonnen, UAV-Piloten zu einer Registrierung zu verpflichten, die noch vor dem ersten Flug erfolgen muss. Von der Regelung sind dabei Drohnen und andere unbemannte Flugopjekte betroffen, die zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm wiegen. Statt jedes Gerät einzeln anmelden zu müssen, erhält der Eigentümer für drei Jahre eine Nummer, die auf allen Drohnen in seinem Besitz angebracht werden muss. Darüber hinaus muss bei Flügen stets das Registrierungszertifikat der FAA mitgeführt werden.

Bis zum Ende des letzten Monats hat die Behörde nach eigenen Angaben bereits Anmeldungen von 300.000 privaten Drohnenpiloten erhalten. Kurz vor Ablauf der Meldefrist soll diese Zahl noch einmal auf über 342.000 gestiegen sein. Zum 21. März will die Behörde die Meldepflicht dann auch auf kommerziell genutzte Drohnen ausweiten. Um nach einer Anmeldung nicht mit anderen Regularien zum privaten Flug von Drohnen in Konflikt zu geraten, stellt die FAA die App B4UFLY bereit, die unter anderem auch auf Flugverbotszonen hinweist.

Wie wir unter der Überschrift "Private Drohnen stehen immer häufiger Flugzeugen im Weg" berichten konnten, hatte die FAA im vergangenen Jahr 238 Fälle registriert, bei denen Drohnen Flugzeugen gefährlich nahegekommen waren. Die neue Regelung soll solche und ähnliche Fälle in Zukunft möglichst verhindern. Man darf gespannt sein, wann es erste Berichte zu verhängten Strafen geben wird und wie diese tatsächlich ausfallen werden. Drohne, GoPro, GoPro Drohne, DJI Phantom Drohne, GoPro, GoPro Drohne, DJI Phantom Globe Flight
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