Swatting gegen Anti-Swatting-Politikerin: Polizei am Sonntagabend

Polizei, New York, NYPD Bildquelle: NYPD
Das so genannte Swatting ist ein vermeintlicher Scherz, der die US-Behörden seit Jahren immer wieder in Atem hält. Jetzt hat es ausgerechnet eine Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses getroffen, die sich auf Bundesebene für ein Gesetz gegen diese Praxis stark macht.
Am letzten Sonntag hatte es sich die Politikerin Katherine Clark gerade mit ihrem Partner auf dem Sofa gemütlich gemacht, als vor ihrem Haus Streifenwagen mit Blaulicht auftauchten. Die ganze Straße war bereits abgesperrt und Beamte brachten sich mit Gewehren in Position. Wie sich herausstellte, war in der Notrufzentrale ein Anruf eingegangen, nach dem aus Clarks Haus Schüsse zu hören gewesen sein sollten. Die Situation konnte glücklicherweise schnell geklärt werden, berichtete der Boston Globe.

Es deutet alles darauf hin, dass es sich hier um Swatting handelte. Dabei handelt es sich um einen gefährlichen "Scherz", der vor allem Gamer trifft, die andere per Live-Stream an ihren Spiele-Sessions teilhaben lassen. Die Täter melden dabei angeblich schwere Straftaten und schauen dann zu, wie schwer bewaffnete Sondereinheiten der Polizei die Wohnung des ahnungslosen Spielers stürmen. Angesichts dessen, dass bei den Polizeieinheiten in den USA der Finger teilweise recht locker am Abzug liegt, kann dies schwerwiegende Folgen haben.

Bei Clark tauchte zumindest kein SWAT-Team auf, sondern nur normale Streifenbeamte. Trotzdem glaubt sie, dass es hier um die gleiche Sache ging. Nach Angaben der Polizei erfolgte der Anruf bei der Notrufzentrale, der den Einsatz auslöste, wohl mit einer computergenerierten Stimme. Clark ist außerdem bekannt dafür, dass sie sich seit einiger Zeit für eine gesetzliche Regelung stark macht, die das Swatting auf Bundesebene als Straftat definiert.

Denn obwohl das Problem seit Jahren bekannt ist, fällt die Verfolgung der Täter oft schwer. Denn man kann sie aktuell meist nur wegen eines Missbrauches des Notrufs belangen, was aber den gesetzlichen Regelungen auf bundesstaatlicher Ebene unterliegt. Kommt der Anruf aus einem anderen Bundesstaat, muss erst ein bürokratischer Prozess der Amtshilfe zwischen den regionalen Polizeien in die Wege geleitet werden. Eine entsprechende Regelung auf Bundesebene würde es hingegen erlauben, dass sich auch Bundesbehörden wie das FBI einschalten und die Täter verfolgen können. Clark kündigte nach dem Vorkommnis an, ihr Gesetzesvorhaben umso konsequenter vorantreiben zu wollen. Polizei, New York, NYPD Polizei, New York, NYPD NYPD
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