Vom Einsteiger zum Marktführer: Xiaomi schlägt Apple & Co. in China

Pc, Notebook, Laptop, Xiaomi Bildquelle: Xiaomi
In Deutschland ist der Name Xiaomi nur wenig bekannt. In China konnte sich das Unternehmen innerhalb von fünf Jahren vom Einsteiger zum Marktführer entwickeln. Im letzten Quartal ließ man vor allem den einst starken Mitbewerber Samsung deutlich hinter sich.

Xiaomi an der Spitze

Laut einer aktuellen Marktanalyse hat es das 2010 gegründete Unternehmen Xiaomi im letzten Jahr endgültig geschafft, im weltgrößten Smartphonemarkt China die Spitzenposition zu besetzen. Wie das Marktforschungs- und Analyseunternehmen Canalys laut dem Handelsblatt am heutigen Montag berichtet, konnte Xiaomi im letzten Quartal einen Marktanteil von 15,9 Prozent für sich behaupten. Auf dem Platz zwei folgt mit 15,7 Prozent der chinesische Mitbewerber Huawei.


Weniger gut hat es sich laut dieser Analyse für Samsung auf dem chinesischen Smartphonemarkt entwickelt, was ganz dem entspricht, was aktuell auch global in Bezug auf die Smartphone-Abteilung des koreanischen Konzerns berichtet wird. So konnte Samsung in der letzten Analyse von Canalys noch 11,6 Prozent des chinesischen Smartphone-Markts bedienen. Dieser Wert soll im letzten Quartal auf 7,8 Prozent abgesunken sein.

Insgesamt verteilen sich die Marktanteile im chinesischen Smartphone-Markt im letzten Quartal damit sehr viel deutlicher als im Vergleichszeitraum vom Vorjahr. Damals hatte Apple dank des Erfolgs seiner neuen iPhone 6-Modelle - die erstmals auch mit deutlich größerem Display verfügbar waren - noch den Spitzenplatz erobert. Darauf folgten dann aber gleich Xiaomi mit 12,2 Prozent, Samsung mit 11,6 Prozent und Huawei mit 11 Prozent. Im letzten Quartal lag Apple mit 13,7 Prozent zwar über dem Bestwert aus dem Vorjahr, muss aber hinnehmen, dass gleich zwei chinesische Unternehmen vorbeiziehen.

Ungewöhnliche Vertriebswege

Besonders interessant ist der Aufstieg Xiaomis auch deshalb, weil das Unternehmen für seinen Erfolg nicht auf traditionelle Vertriebswege baut. Vielmehr setzt das Unternehmen ähnlich wie beispielsweise OnePlus darauf, relativ kleine aber gut gerüstete Smartphoneserien direkt über die eigenen Online-Plattformen zu vermarkten. Im chinesischen Markt scheint dieses Modell sehr gut zu funktionieren. Man darf gespannt sein, ob Xiaomi nach diesen Erfolgen im Heimatland auch wieder eine größere internationale Expansion ins Auge fasst.

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