Microsoft Research: Mehr Projekte sollen echte Produkte werden

Microsoft Mitarbeiter, Microsoft China, Microsoft Research Asia Bildquelle: Microsoft
Laut einem Medienbericht will Microsoft mit einer internen Umstrukturierung dafür sorgen, dass die Projekte von Microsoft Research in Zukunft auch öfter zu echten Produkten werden. Dafür wird die Forschungsabteilung wieder enger mit anderen Projektgruppen vernetzt.

Die Isolation beenden

Von Bilderkennung über KI-Forschung bis hin zu einfachen Apps: Microsofts hauseigene Forschungsabteilung "Microsoft Research" macht immer wieder mit interessanten, innovativen und manchmal auch kuriosen Projekten auf sich aufmerksam. Trotzdem musste sich das Unternehmen in der Vergangenheit häufig den Vorwurf gefallen lassen, dass zu wenige Microsoft-Research-Ideen am Ende wirklich in den Händen der Nutzer landen. Microsoft Research: Emotion Recognition mit Project OxfordDas Microsoft Research Projekt 'Emotion Recognition' Laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg will der Konzern in Zukunft dafür sorgen, dass genau hier eine engere Zusammenarbeit zwischen allen Abteilungen Forschungsprojekte öfter zu Produkten werden lässt. Aus diesem Grund soll Microsoft innerhalb seiner Forschungsabteilung eine neue Gruppe mit dem Namen Microsoft Research Next gegründet haben. Hier werden demnach Projekte zusammenfinden, die klar erkennbar einen direkten Einfluss auf das Unternehmen haben können und sollen.

Der andere Teil von Microsoft Research darf zwar weiterhin freie Forschung in verschiedensten Bereichen betreiben, muss dabei nach der Umstrukturierung aber stärker darauf achten, wie diese zu den bestehenden Produkten des Konzerns beitragen können. Nachdem die Abteilung bisher scheinbar oft isoliert vom Rest des Unternehmens agierte, soll Microsoft-Chef Satya Nadella für die Zukunft eine direkte Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen angeordnet haben.

Interessante Einblicke

Bloomberg nennt in seinem Bericht auch interessante Beispiele die zeigen, dass Microsoft Research in der Vergangenheit immer wieder innovative Produkte entwickelt hatte, die internen Strukturen eine weitere Vermarktung aber offenbar verhinderten. So hatte Jim Gray, Forscher bei Microsoft Research und A.M. Turing Award-Gewinner, schon in den späten 90er Jahren eine der ersten modernen Kartenanwendungen für den Konzern entwickelt. Nach einer Vorstellung auf einer Konferenz im Jahr 1998 wurde das Projekt aber nicht weiter verfolgt. Erst als dann 2005 Google Maps präsentiert wurde, bemühte sich auch Microsoft wieder darum, schnell eine eigene Lösung anzubieten. Im Hinblick auf diese Vergangenheit ergibt die bessere Vernetzung von Forschungs- und Produktabteilungen auf jeden Fall Sinn.


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