Umstritten: WhatsApp Beta erlaubt Kontaktaustausch mit Facebook

App, Logo, Messenger, whatsapp Bildquelle: Whatsapp
Der beliebte Messenger WhatsApp erlaubt in einer neuen Beta-Version für Android eine Verknüpfung mit dem Facebook-Profil und einen Austausch der Kontaktdaten, zumindest in eine Richtung. Die neue Option ist noch deaktiviert, aber bereits hochumstritten.
Facebook hatte nach der Übernahme von WhatsApp immer betont, die Nutzerdaten der beiden Plattformen getrennt zu halten und keine Verknüpfung vorzuhaben. Die Neuerung lässt nun allerdings das Teilen der WhatsApp-Kontodaten mit Facebook zu. Entdeckt wurde die Option in einer WhatsApp-Beta für Android durch den App-Entwickler Javier Santos, der seine Erkenntnisse via Google+ geteilt hat (via GSM Arena).

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Teilen der Kontaktdaten bei Facebook

Aktuell ist die neue Option noch deaktiviert, man findet nur die Voreinstellungen dazu. Wie sie also letztendlich aussehen wird ist noch gar nicht bekannt. Außerdem ist es ein Beta-Test, womit es nicht bestätigt ist, dass diese Option jemals eingeführt wird. Sie soll aber laut der Erklärung in der App das Nutzererlebnis auf Facebook verbessern. Für das Teilen der Kontaktdaten bei Facebook benötigt man eigentlich keine Option in der App, schließlich kann man Kontakte auch anders einladen. Mit der Verknüpfung mit Facebook allerdings wäre es dahin mit den angepriesenen Privatsphäre-Einstellungen bei WhatsApp, denn der Messenger wäre mit einem eindeutigen Facebook-Account zusammengelegt. Bei Facebook selbst werden einige persönliche Daten zwangsweise hinterlegt, ohne die man sich nicht registrieren kann. Bei WhatsApp selbst ist das (noch) anders.

Die News-Seite Futurezone erinnert in diesem Zusammenhang an einen alten Blogeintrag von WhatsApp, in dem die Privatsphäre noch als hohes Gut bezeichnet wurde:

"Der Respekt für deine Privatsphäre ist in unseren Genen und wir haben WhatsApp um das zentrale Prinzip, so wenig, wie möglich von dir zu wissen, aufgebaut: Du musst uns weder deinen Namen nennen, noch brauchen wir deine E-Mail-Adresse", hieß es in dem Blogeintrag.

Werden Befürchtungen wahr?

Facebook hatte WhatsApp 2014 für den stolzen Preis von 22 Milliarden Milliarden US-Dollar übernommen. Nutzer des zuvor eigenständigen Dienstes befürchteten sogleich, dass der Social-Network-Riese den Messenger nicht wie gewohnt fortführen würde, sondern nach und nach eine Verknüpfung wenn nicht sogar einen Facebook-Zwang einführen würde. Bislang wurde das stets vom Konzern verneint, doch jetzt lässt die Beta die Aussagen der vergangenen Monate in einem anderen Licht erscheinen.

Nun beginnt eine Vermischung, wenn auch noch im Kleinen. Dass WhatsApp gerade in einer Umbruchphase steckt, wurde zuletzt durch die Aufgabe der Abos deutlich.

Siehe auch: "Nicht bewährt": WhatsApp schafft Nutzungsgebühren komplett ab

Download
WhatsApp für Android: APK Version 2.12.416
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