25 Tage am Stück: Netflix bringt 2016 mehr Original-Inhalte denn je

Netflix, TV-Serie, House of Cards Bildquelle: Netflix
Streaming-Größe Netflix hat gestern überaus erfreuliche Zahlen präsentiert, diese zeigten dank wachsender Abonnenten-Zahlen, dass die bisherige Strategie bestens funktioniert. Deren wichtigste Säule ist es, auf Eigenproduktionen zu setzen und das will man nicht nur fortführen, sondern auch massiv ausbauen.
Im so genannten Earnings Call, also einer Telefonkonferenz mit Anlegern, im Anschluss an die Bekanntgabe der Quartalszahlen für das letzte Vierteljahr von 2015 hat Netflix bzw. das Management des Unternehmens ausführlich über die Pläne für dieses Jahr gesprochen. Und man will, mehr denn je, auf eigene Inhalte setzen.

So gehen viele "Netflix Originals"-Produktionen in ihre zweite, dritte oder vierte Staffel, man will aber nicht nur Fortsetzungen liefern, sondern auch mit neuen Stoffen die Kunden bei der Stange halten - denn genau das ist notwendig, da die Abonnenten monatlich ihren Vertrag kündigen können.


600 Stunden

Das Ausmaß der Pläne für 2016 ist sicherlich beeindruckend: Denn man will dieses Jahr mehr als 600 Stunden Original-Inhalte freigeben. Würde man das auf einen Rutsch und ohne Unterbrechung schauen wollen (Neudeutsch: "bingen"), dann bräuchte man dafür mindestens 25 Tage.

Für Netflix ist dieser Fokus auf Eigenproduktionen immens wichtig, da man diese Inhalte auch tatsächlich besitzt. Zwar ist die Bibliothek an Drittanbieter-Inhalten nach wie vor groß genug, aber letztlich schrumpft sie, da derartige Nutzungsverträge fast immer auf Zeit geschlossen werden. Ein stabiles Content-Lineup wird für Netflix aber immer wichtiger, da man inzwischen weltweit praktisch lückenlos (Ausnahme: China) verfügbar ist und die eigenen Inhalt auch überall anbieten darf.

Um den Erfolg der Netflix-Inhalte gab es zuletzt eine Debatte (via GeekWire): Ein NBC-Manager hatte auf eine Studie verwiesen, in der es hieß, dass die Inhalte von Netflix sowie Amazon nach Maßstäben des klassischen Fernsehens gar nicht so erfolgreich sind wie der Streaming-Anbieter bzw. der Hype um ihn suggeriert.

Ted Sarandos, Content-Chef hat aber schnell darauf reagiert und gemeint, dass die Daten der Studie "erstaunlich ungenau" seien. Der Erfolg in Bezug auf Abo-Zahlen und der auf die Quartalszahlen folgende Höhenflug der Aktie scheinen ihm rechtzugeben.

Siehe auch: Netflix gewinnt viele Abonnenten hinzu, Aktie schießt nach oben Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix
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