Lockmittel: Dicke Mobile-Daten-Flat nur für Fernseh-Abonnenten

Fernsehen, Betrug, Cybercrime Bildquelle: Don Hankins / Flickr
Der US-Telekommunikationskonzern AT&T gibt jetzt einen Vorgeschmack darauf, was eines Tages vielleicht auch als Beispiel für die hiesigen Provider dienen könnte, wenn die Verzweiflung über die Geschäftsentwicklung der alten und zunehmend weniger nachgefragten Produkte zunimmt.

Infografik: Das TV hat KonkurrenzDas TV hat Konkurrenz
In den USA sind die Streaming-Anbieter längst zu einer ernsthaften Konkurrenz für die herkömmlichen Fernseh-Paketangebote geworden. Um letztere überhaupt noch vermarktet zu bekommen, hat man sich bei AT&T nun sogar entschlossen, die bereits vor fünf Jahren abgeschafften Daten-Flatrates im Mobilfunk-Segment wieder einzuführen.

Vorerst handelt es sich nur um ein vorübergehendes Angebot, das wohl einen Testballon darstellt. Aber ab sofort können Nutzer in den USA bei AT&T wieder eine durchaus attraktive Flatrate für Mobilfunknetze buchen. Diese kostet dann hundert Dollar im Monat. Eine Drosselung gibt es zwar auch hier, doch diese soll nur in Kraft treten, wenn der Anwender in einem Monat schon mehr als 22 Gigabyte Traffic verursacht hat und auch dann nur während der Peak-Zeiten, in denen die Netze ohnehin schon stark belastet sind.

Ein solches Angebot dürfte für eine Reihe von Nutzern durchaus sehr interessant sein. Allerdings hat die Sache eben einen Haken. Buchen kann man den Flatrate-Tarif nur, wenn man auch eines der Fernseh-Pakete, die unter DirecTV und U-verse TV offeriert werden, bestellt hat oder ein solches bereits nutzt.

Das schwindende Interesse an Fernseh-Angeboten ist dabei nicht der einzige Grund, aus dem AT&T hier unbedingt für steigende Kundenzahlen sorgen will. Denn bei DirecTV geht es auch darum, die Kosten für die Übernahme wieder hereinzuholen. Der Telekommunikationskonzern hatte den weltweit größten PayTV-Anbieter erst im letzten Sommer für satte 48,5 Milliarden Dollar aufgekauft. Da wäre es natürlich fatal, wenn dessen Kundenzahlen tendenziell eher sinken. Fernsehen, Betrug, Cybercrime Fernsehen, Betrug, Cybercrime Don Hankins / Flickr
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