Nach Tirade: T-Mobile-USA-Chef entschuldigt sich bei Netzaktivisten

Ceo, T-Mobile USA, John Legere Bildquelle: T-Mobile US
Ende vergangener Woche fiel John Legere, der CEO von T-Mobile USA, durch eine Tirade gegen die Bürgerrechtsorganisation EFF auf. Die Netzaktivisten hatten zuvor die Drosselpraktiken seines Unternehmens scharf kritisiert und T-Mobile vorgeworfen, Kunden beim "Binge On"-Streaming-Dienst in die Irre zu führen. Legere musste sich nun für seine Bemerkungen entschuldigen.
John Legere teilt gerne aus und nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Doch seine beleidigenden Worte in Richtung der Electronic Frontier Foundation (EFF) waren selbst für ihn bzw. sein Unternehmen zu viel. Legere musste sich nun dafür entschuldigen bzw. Schadensbegrenzung betreiben. Legere veröffentlichte einen längeren offenen Brief auf der Webseite des Konzerns, darin bereute er seine Aussagen. Bei seiner grundsätzlichen Haltung bezüglich Binge On blieb er allerdings.

"Inzwischen sollte sich herumgesprochen haben, dass ich ein lautstarker, lebhafter und manchmal auch vulgärer CEO bin. Ich filtere mich selbst nicht und auch bei T-Mobile macht das niemand (und sie versuchen das auch nicht). Das bedeutet auch, dass ich gelegentlich einen "Social Media Aufruhr' auslöse, aber dafür werde ich mich nicht entschuldigen."

Kampf für Konsumenten

Legere weiter: "Ich werde mich allerdings dafür entschuldigen, die EFF und ihre Anhänger beleidigt zu haben. Nur weil wir nicht derselben Meinung zu Binge On sind, bedeutet das nicht, dass ich nicht sehe, wie sie für Konsumenten kämpfen." Der CEO erläutert weiter, dass deren Rechte auch ihm besonders wichtig seien. Er freue sich bereits auf ein Treffen, bei dem man die Angelegenheit mit der EFF gemeinsam klären kann.

Besagte Angelegenheit ist der "Binge On"-Dienst, dieser bietet vereinfacht gesagt (in Sachen Bandbreite) kostenlose Videos einiger Partner an, allerdings werden alle anderen Dienste gedrosselt oder wie T-Mobile USA sagt "optimiert". Die EFF hatte diese Praxis und die Marketing-Versprechungen scharf kritisiert und mehr oder weniger als Lüge bezeichnet. Legere indes verteidigt die Praxis als Mehrwert für die Kunden. Ceo, T-Mobile USA, John Legere Ceo, T-Mobile USA, John Legere T-Mobile US
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