Microsoft neue Pläne für den Campus in Redmond: es geht hoch hinaus

Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse
Die Seattle Times widmet zum Jahresende einen Artikel dem wohl wichtigsten Unternehmen der Region: Microsoft. Es geht dabei um das Wachstum des Konzerns und den Wandel in der Arbeitskultur, der sich auch in den Umbauplänen des Microsoft Campus zeigt.
Das Unternehmen hat vor kurzem erst den vor über einem Jahrzehnt begonnenen millionenschweren Umbau mit der Neueröffnung des letzten Gebäudes (Building 83) abgeschlossen. Dort hat Microsofts Windows-Entwickler-Team ein neues Zuhause gefunden. Fertig ist der Konzern damit bei weitem noch nicht - jetzt geht es um die Neuplanungen für den älteren Teil auf dem Microsoft Campus.

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Hoch hinaus

Während dort bislang die Gebäude nur zwischen fünf und sechs Stockwerke hoch sein durften, hat Microsoft in diesem Jahr die Erlaubnis erhalten, in die Höhe zu bauen. Ein bis zu zehn Stockwerke großes Einzelgebäude wird den Redmondern in Zukunft erlaubt sein.

Das hat der Städteplaner Rob Odle der Seattle Times verraten. Laut Odle hat Microsoft bereits im Februar die Erlaubnis erhalten. Auf die Nachfrage, wann das Unternehmen den neuen Bebauungsplan nutzen möchte, hieß es nicht sofort - aber "innerhalb der nächsten Monate". Damit könnten die Bauarbeiten schon bald beginnen.

Für den Neubau soll der östliche Campus, am Highway 520 in Frage kommen. Dort stehen die ältesten Gebäude des Konzerns.

Über 42.000 Mitarbeiter arbeiten am und für den Campus

Pläne für neue Baumaßnahmen sind dabei schon lange in den Medien diskutiert worden. Kein Wunder, handelt es sich bei Microsoft doch um eine der bekanntesten Firmen weltweit. Rund um den Firmenhauptsitz arbeiten aktuell mehr als 42.000 Mitarbeiter direkt für Microsoft.

Unsere Campus-Reportage: Im Herzen von Microsoft

Bislang war das Architekturbüro Skidmore, Owings & Merrill LLP als heißer Kandidat für die Umgestaltung im Gespräch. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte vor wenigen Wochen berichtet, Microsoft hätte sich für das Büro entschieden, das unter anderem die Gestaltung des Burj Khalifa in Dubai geplant hatte. Nach den neusten Informationen heißt es nun allerdings, Skidmore sei aus dem Rennen, die Zusammenarbeit werde nicht weiter fortgeführt.

Ein Grund dafür könnten die Arbeitsbedingungen sein, die Microsoft seinen Mitarbeitern vor Ort so flexibel wie nur irgendwie möglich gestalten möchte. Die Arbeitsplätze sollen modern, individuell und modular gestaltet sein. Ob Skidmore dafür der richtige Partner sei, wurde von Anfang an bezweifelt, da die Architekten viel mehr für ihre Prunkbauten als für praktische Arbeitswelten bekannt sind.

Die neuen Gebäude sollen Platz für weitere 12.000 Angestellten schaffen.

Siehe auch: Microsoft lässt Hauptquartier vom Burj Khalifa-Architekt aufmotzen Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse
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