Computer ersetzt Mensch: Studie zeigt, welche Jobs gefährdet sind

Studie, Jobs, Arbeitsplätze, Digitalisierung, Berufsgruppen Bildquelle: IAB
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat in einer Studie versucht zu ermitteln, welche Berufsgruppen von der zunehmenden Digitalisierung am meisten betroffen sind. Das Ergebnis: Der Mensch ist aktuell kaum vollständig durch Computer & Co. ersetzbar.

Aktuell gewinnt der Mensch

Im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit ermittelt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, wie sich die berufliche Zukunft der Menschen in Deutschland entwickeln wird. In einer am heutigen Montag veröffentlichten Studie mit der Überschrift "Folgen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt" untersuchen die Forscher jetzt, ob und in welchem Ausmaß Jobs von Computern und Maschinen übernommen werden könnten, auch Substituierbarkeitspotenzial genannt. IAB-Bericht: Folgen der Digitalisierung für die ArbeitsweltBildung: Ein Mittel gegen das 'Substituierbarkeitspotenzial' Das klare Ergebnis: Aktuell gibt es in Deutschland kaum Arbeiter, die einen Beruf ausüben, in dem sie zu 100 Prozent von Computer & Co. ersetzt werden könnten. Laut der Studie trifft dies aktuell nur auf 0,4 Prozent und damit rund 100.000 der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in insgesamt 20 Berufsfeldern zu. Am Beispiel des Aufbereitungsmechanikers für Steinkohle machen die Forscher klar, dass die meisten der betroffenen Berufe aber nicht verschwinden, sondern sich entsprechend der neuen technischen Möglichkeiten vollständig wandeln.
IAB-Bericht: Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt

Anteil wird immer höher

Wie die Forscher aber ebenfalls feststellen, gibt es in Deutschland kaum einen Beruf, in dem nicht zumindest Anteile der Arbeit, die Menschen verrichten von Computern oder Maschinen übernommen werden könnten. Besonders stark betroffen von der zunehmenden Digitalisierung sind Berufe in der industriellen Fertigung. Soziale und kulturelle Dienstleistungsberufe weisen dagegen das niedrigste Substituierbarkeitspotenzial auf.

Laut der aktuellen Studie üben immerhin 45 Prozent der Beschäftigten, also rund 13,2 Millionen Menschen in Deutschland, eine Tätigkeit aus, bei der Computer & Co. zwischen 30-70 Prozent der Arbeit erledigen könnten. Bei etwa 4,4 Millionen, also 15 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, liegt dieser Wert über 70 Prozent. Auch hier gilt laut den Forschern, dass sich diese Werte durch Wandel der Tätigkeitsfelder verändern werden und kaum dazu führen, dass Arbeitsplätze wegfallen.

Laut den Forschern ist sogar das Gegenteil möglich: "Es ist denkbar, dass die Digitalisierung statt zu einem Beschäftigungsabbau zu einem Beschäftigungsaufbau führt. Die computergesteuerten Maschinen müssen entwickelt und gebaut werden. Es werden Fachkräfte gebraucht, um die Maschinen zu steuern, zu kontrollieren und zu warten." Studie, Jobs, Arbeitsplätze, Digitalisierung, Berufsgruppen Studie, Jobs, Arbeitsplätze, Digitalisierung, Berufsgruppen IAB
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