Spotify: Gratis-Nutzer bekommen bald nicht mehr alles zu hören

Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify
Die Hinweise auf ein Ende des komplett gratis nutzbaren Spotify-Katalogs verdichten sich. Laut einem Bericht des Wall Street Journals führen die Betreiber des Streaming-Dienstes bereits konkrete Gespräche mit Rechteinhabern darüber, dass bestimmte Inhalte exklusiv für zahlende User da sind.
Entsprechende Überlegungen seitens des Spotify-Managements sind schon seit einiger Zeit bekannt und waren Bestandteil einer ganzen Sammlung von Konzepten, wie man Nutzer dazu bringt, sich für ein kostenpflichtiges Abo zu entscheiden. Aktuell verfügt Spotify nach eigenen Angaben über rund 20 Millionen Premium-Kunden, denen etwa 80 Millionen User gegenüberstehen, die die kostenlose, werbefinanzierte Form des Angebotes verwenden. Letztere haben bisher ebenfalls grundsätzlich vollen Zugang zur gesamten Musik, bekommen aber gelegentlich Werbe-Clips eingeschoben.

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Nun soll mit dieser Gleichbehandlung aber wohl wirklich gebrochen werden. Laut dem Bericht sei dies in Gesprächen mit verschiedenen Managern aus der Musikindustrie bereits diskutiert worden. Dabei geht es erst einmal nur darum, dass Neuveröffentlichungen erst einmal nur zahlenden Kunden zur Verfügung gestellt werden und erst später auch von Gratis-Nutzern abrufbar sind.

Laut einer Quelle, die mit dem Vorhaben vertraut ist, werde die ganze Sache wohl erst einmal testweise umgesetzt. Das soll dann weitergehende Erkenntnisse über die Entwicklung des Nutzungsverhaltens bringen - insbesondere natürlich, ob so tatsächlich mehr Anwender dazu gebracht werden können, ein Premium-Abo abzuschließen. Mit welchen Interpreten der Versuch durchgeführt wird, stehe auch noch nicht fest - allerdings dürfte es sich schon um solche handeln, deren neue Alben einige Zugkraft mit sich bringen.

Noch vor einiger Zeit hatte man seitens Spotifys einen solchen Schritt kategorisch abgelehnt. Firmenchef Daniel Ek stellte damals noch klar, dass gerade ein gutes Gratis-Angebot die Nutzer letztlich überzeuge, auch Geld in die Hand zu nehmen. Vor allem seitens der Musikindustrie forderte man aber lange mehr Flexibilität bei der Verfügbarmachung von Musik, um letztlich mehr Einnahmen zu generieren.

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