Verkehrsminister warnt: Hoverboards sind gefährlich und verboten

Routing, Verkehrsschild, Wegweiser Bildquelle: Public Domain
Noch vor wenigen Wochen waren Hoverboards in aller Munde - immerhin waren sie eines der markantesten Objekte aus der Kultreihe "Zurück in die Zukunft". Es hätte aber wohl kaum jemand für möglich gehalten, wie schnell entsprechende Produkte die Behörden beschäftigen.

Segway-Hoverboard-Mix
Denn entsprechende Fortbewegungsmittel scheinen sich zu einem gefragten Weihnachsgeschenk zu entwickeln. Sie erregen zumindest ausreichend Aufmerksamkeit, dass sich der Verkehrsminister des australischen Bundesstaates New South Wales dazu genötigt sah, zu den Produkten Stellung zu nehmen und klarzustellen, dass sie nicht auf öffentlichen Straßen genutzt werden dürfen.

Bei den fraglichen Systemen handelt es sich allerdings noch nicht um jene schwebenden Objekte, die man aus den Filmen und als erste funktionierende Prototypen kennt. Vielmehr sind die eine Mischung aus Skateboard und Segway. Der Nutzer kann sich auf die kleine Trittfläche stellen und wird von den zwei Rädern in die gewünschte Richtung befördert. Gyroskope und andere Sensoren sollen dafür sorgen, dass man aufrecht stehen bleiben und sich fortbewegen kann.

"Hoverboards stehen auf den Weihnachts-Wunschlisten weit oben, bevor Verbraucher aber ihr Geld in die Geräte stecken, sollten sie auch an die Frage der Sicherheit denken", erklärte Minister Duncan Gay laut einem CNet-Bericht. Und hier würden diese Gefährte ein echtes Problem darstellen. Sie können immerhin bis zu 26 Kilometer pro Stunde schnell werden, verfügen aber weder über ausreichende Bremsen noch eine Warnbeleuchtung. Nimmt man noch die geringe Größe dazu, seien sie von anderen Verkehrsteilnehmern im Grunde kaum einzuschätzen.

Die Risiken bei der Benutzung sind entsprechend groß. Zumal es sich um ziemlich neue Produkte handelt, mit denen kaum ein Nutzer bisher tiefergehende Erfahrungen sammeln konnte. Außerdem sei man mit diesen im Zweifel schneller unterwegs als mit einem Fahrrad und verfüge bei einem möglichen Unfall über keinen Schutz.

In der Praxis dürfte die Verbreitung solcher Geräte noch recht eingeschränkt bleiben - immerhin sind sie noch vergleichsweise teuer. Um die 300 Dollar kosten sie. Trotzdem scheinen sie populär genug zu sein, dass man sich in Australien bereits Gedanken dazu macht, wie sie in den gesetzlichen Regelungen für den Straßenverkehr zukünftig berücksichtigt werden können. Übrigens: Auch in Deutschland ist die Verwendung im Straßenverkehr komplett untersagt.

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