Xiaomi Note 3 Smartphone: Riesenakku, kleiner Preis, altes Android

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Kurz vor dem Ende des Jahres legt das chinesische Startup Xiaomi in Sachen Smartphones noch einmal nach, um mit einem neuen Modell der oberen Mittelklasse zu punkten. Mit dem neuen Xiaomi Note 3 bringt man nur ein halbes Jahr nach dem Vorgänger erneut ein 5,5-Zoll-Phablet mit ordentlicher Ausstattung zum niedrigen Preis auf den Markt. Umgerechnet nur 132 Euro soll das Gerät kosten - auch wenn das Betriebssystem vollkommen veraltet ist.
Das Xiaomi Note 3 wurde von dem Unternehmen heute in China erstmals präsentiert. Es bietet ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display, das durch eine spezielle Funktion im Freien besonders hell leuchten kann, um auch in der Sonne noch gut ablesbar zu bleiben. Im Innern tut der MediaTek Helio X10 MT6795 Octacore-SoC seinen Dienst, der mit Taktraten von bis zu 2,2 Gigahertz arbeitet und Leistungswerte etwas unterhalb des aktuellen Qualcomm-Flaggschiffs Snapdragon 810 erreicht.

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Je nach Variante verbaut Xiaomi beim Note 3 entweder die "langsamere" Version des Helio X10 mit einer 550 MHz schnellen PowerVR-GPU oder die Version mit der auf 700 MHz getakteten schnelleren Ausgabe. Außerdem unterscheiden sich die beiden Modelle durch die Integration von zwei oder gleich drei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 16 oder eben 32 GB internen Flash-Speicher. Ungewöhnlich für ein Xiaomi-Gerät ist, dass der Speicher hier nicht mittels MicroSD-Kartenslot erweitert werden kann.

Dies ist zum Teil sicherlich auch einer Neuerung geschuldet, die man bei Xiaomi bisher noch nicht sah: das Note 3 steckt in einem fast vollständig aus Aluminium gefertigten Gehäuse. Außerdem hat das 8,65 Millimeter dicke und 164 Gramm schwere Gerät auch noch eine 5-Megapixel-Kamera mit F/2.0-Blende auf der Front, während auf der Rückseite eine 13-Megapixel-Cam mit F/2.2-Blende angebracht ist, die dank Phase Detection Autofokus innerhalb von 0,1 Sekunden scharfstellen kann und zudem Slow-Motion-Aufnahmen in Full-HD-Auflösung mit 120 Bildern pro Sekunde ermöglicht.

Gefunkt wird hier sowohl per LTE - ohne das für Deutschland so wichtige Band 20 zu unterstützen - als auch per Dual-Band WLAN und Bluetooth 4.1. Es gibt außerdem einen Infrarot-Sender. Auf der Rückseite sitzt jetzt außerdem ein runder Fingerabdruckleser, mit dem das Smartphone innerhalb von 0,3 Sekunden entsperrt werden kann - er soll also schneller sein als zum Beispiel in den von Google, LG und Huawei vertriebenen neuen Nexus-Geräten.

Obwohl das Xiaomi Note 3 recht kompakt ausfällt, steckt im Innern ein mit 4000mAh sehr üppig dimensionierter Akku. Leider setzt Xiaomi zwar auf seine neue Benutzeroberfläche MIUI 7.0, doch deren Basis ist weiterhin das inzwischen veraltete Android 4.4 "KitKat". Ob und wann eine Aktualisierung zu erwarten ist, ist noch offen. Das Xiaomi Note 3 wird ab dem 27. November in China zur Vorbestellung angeboten, wobei die Basisversion ab nur umgerechnet gut 132 Euro zu haben sein wird. Früher oder später wird das Gerät über diverse Importeure auch in Europa zu haben sein, wobei dann nicht nur ein Aufschlag fällig wird, sondern wie erwähnt auch das von den deutschen Netzbetreibern genutzte LTE-Band 20 fehlt. Xiaomi, Note 3, Xiaomi Note 3, Xiaomi Smartphone Xiaomi, Note 3, Xiaomi Note 3, Xiaomi Smartphone Xiaomi
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