Gefährliche Elektronik: Online-Angebote oft abseits der EU-Regeln

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Beim Kauf preiswerter Elektro- und Elektronikartikel bei den zahlreichen Online-Händlern ist Vorsicht geboten. In vielen Fällen handelt es sich um Importware, die nicht den hiesigen Sicherheitsvorschriften entspricht und im normalen Einzelhandel gar nicht angeboten werden dürfte.
Das ist das Ergebnis einer Untersuchung durch Markt, das Verbraucherschutzmagazin des WDR. Das Problem hat seine Ursache darin, dass viele große Handelsplattformen im Netz keine geschlossenen Angebote eines einzelnen Unternehmens sind, sondern offene Marktplätze, über die auch externe Verkäufer ihre Waren feilbieten können. Bewusst ist dies den Nutzern bei eBay, während viele gar nicht wissen, dass ein Kauf auf der Amazon-Plattform nicht bedeutet, dass man das Produkt auch tatsächlich bei dem US-Konzern kauft.

Es sei nicht immer einfach, herauszufinden, wer das fragliche Produkt letztlich liefert. "Als Verbraucher könnte ich mir die Mühe machen, das Impressum zu suchen und dann herauszufinden: Das ist ein Anbieter, der kommt vielleicht aus dem chinesischen Rechtsraum - jetzt müsste ich etwas vorsichtig sein. Das ist natürlich recht müßig und es würde kein Verbraucher machen, der ein Tagesgeschäft tätigt", erklärte Dagmar Gesmann-Nuissl von der Technischen Universität Chemnitz dem WDR.

Offene Kontakte und mehr

Der Verbraucher bekommt dann Waren geschickt, die nicht im mindesten den europäischen Ansprüchen an Sicherheit entsprechen. "Uns lagen beispielsweise Elektroartikel vor, bei denen stromführende Elemente unsicher waren, so dass Sie, wenn Sie in Berührung mit diesen Produkten kommen, mit Stromschlägen und Ähnlichem rechnen müssen. Das sind zum Beispiel Christbaumschmuck, Partykugeln, Kopfhörer - eben all die Dinge, die man im Alltag erwirbt", führte die Forscherin aus, die sich mit dem Thema auseinandersetzt.

Um die Situation zu verbessern gibt es ihrer Ansicht nach verschiedene Möglichkeiten. Vor allem aber wäre es nötig, dass die Plattformbetreiber mehr Verantwortung zeigen würden. Denkbar wären aber auch externe Verbraucherschutzangebote. So könnte man Datenbanken zugänglich machen, in denen alle geprüften Artikel gelistet sind und mit den Offerten auf den Online-Marktplätzen abgeglichen werden können. Der Nutzer müsste dafür noch nicht einmal zwingend auf einer weiteren Seite nach jedem Produkt suchen - ein Abgleich wäre beispielsweise auch automatisiert auf der Plattform selbst oder per Browser-Plugin möglich. Windows 8, Windows 7, Theme, Themepack, Windows Theme, Desktop Hintergrund, Lichterkette Windows 8, Windows 7, Theme, Themepack, Windows Theme, Desktop Hintergrund, Lichterkette Microsoft
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