Windows 10 Herbst-Update: Apps verschwinden oder sind inkompatibel

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Nachdem Microsoft in der letzten Woche begonnen hat, das sogenannte Herbst-Update für Windows 10 an die Nutzer des neuen Betriebssystems zu verteilen, gibt es einige Beschwerden von Anwendern über Kompatibilitätsprobleme und die Entfernung beziehungsweise Installation bestimmter Produkte ohne das Zutun der Nutzer.
Wie unter anderem Caschy's Blog berichtet, gibt es zum Beispiel in Verbindung mit den Sicherheitslösungen von ESET Probleme, weil diese im Zuge eines Upgrades auf Windows 10 Version 1511 unter Umständen komplett deaktiviert und während des Aktualisierungsvorgangs entfernt werden. Die Anwender bemerken dies manchmal nicht und sind zunächst nur noch durch den Windows-eigenen Windows Defender geschützt, da ihre altbewährte Antivirus-Lösung verschwunden ist.

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Nach Angaben von ESET hat Microsoft mit der Windows 10 Build 10586, die unter dem Codenamen "Threshold 2" entwickelt wurde und derzeit als Herbst-Update verteilt wird, die Kompatibilitätsvorgaben für sein neues Betriebssystem verschärft. Dies führt dazu, dass einige Varianten der Sicherheits-Tools von ESET nicht mehr als kompatibel gelten und deshalb während des Upgrades entfernt werden. Welche Versionen betroffen sind, kann man über den obigen Link einsehen.

Meldung im Info-Center wird wohl oft übersehen

Normalerweise erfahren die Anwender allerdings durchaus davon, dass bestimmte Programme während des Upgrade-Vorgangs wegen mangelnder Kompatibilität entfernt wurden. So sollte im Info- bzw. Action-Center eine entsprechende Benachrichtigung angezeigt werden, anhand der nachvollzogen werden kann, welche Programme dran glauben mussten.

Hardware-Tools & andere Apps verschwinden ebenfalls

Die Entfernung von inkompatiblen Programmen betrifft laut einem Thead bei Reddit auch noch einige andere Anwendungen. Unter anderem werden die Hardware-Auskunfts-Tools CPU-Z, HWMonitor und Speccy genannt. In einigen Fällen werden auch Treiber für SATA-Laufwerke, VPN-Tools von Cisco und anderen Anbietern sowie teilweise auch ältere Versionen von Adobe-Programmen als inkompatibel eingestuft und entfernt.


Offensichtlich sind nicht alle Ausgaben der genannten Programme von dem "Problem" betroffen, da es sowohl Berichte über ihre Entfernung als auch Meldungen gibt, wonach die Anwendungen nach dem Upgrade erhalten blieben. Es kann außerdem vorkommen, dass die Einstellungen für die Verwendung bestimmter Programme als Standard-Apps für einige Aufgaben zurückgesetzt werden - was auch für die Verknüpfung mit bestimmten Dateitypen gilt. So wird zum Beispiel häufig der Adobe Reader durch den Microsoft-Browser Edge als Standard-Tool zur Anzeige von PDF-Dateien ersetzt.

Microsoft-Apps werden erneut installiert

Mit Blick auf Windows 10 Version 1511 gibt es auch noch ein weiteres Detail, das zu beachten ist. So bringt das Update in den meisten Fällen auch die vom Anwender zuvor bereits entfernten Standard-Apps von Microsoft zurück. Hat man zum Beispiel die Xbox-App aus dem Windows Store unter Windows 10 deinstalliert, weil man sie schlichtweg nicht nutzen würde, so ist sie nach dem Upgrade wieder vorhanden bzw. wird automatisch aus dem Store nachinstalliert.

Verschiedene Lösungsansätze

Wie sich die genannten Probleme in Verbindung mit dem Windows 10 Herbst-Update lösen lassen, ist je nach konkretem Fall unterschiedlich. So müssen Software-Hersteller wie ESET und die Entwickler von Tools wie CPU-Z und Speccy ihre Anwendungen entsprechend aktualisieren, um sie wieder in Verbindung mit der neuesten Ausgabe von Windows 10 nutzbar zu machen.

Siehe auch: Windows 10: Warum das Herbst-Update manchmal nicht kommt

Wurden Treiber entfernt, muss der Anwender sie von der Website des jeweiligen Hardware-Herstellers herunterladen und gegebenenfalls händisch wieder einspielen. Das Gleiche gilt für die geänderten Verknüpfungen von bevorzugten Tools mit bestimmten Dateiarten - auch hier muss man die Einstellungen von Hand korrigieren.

Wer das Upgrade auf Windows 10 "Treshold 2" noch vor sich hat, kann außerdem versuchen, eventuell in älteren Versionen installierte Programme vor dem Upgrade auf den neuesten Stand zu bringen, um so eine Kompatibilität mit der neuen Ausgabe von Windows 10 zu erreichen. Alternativ kann man die Installation des Updates auch verschieben, wenn man unbedingt auf bestimmte nicht kompatible Programme angewiesen sein sollte.

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