Streaming-Dienste sind Chance auf 'besondere' Serien-Produktionen

Amazon, Prime Instant Video, The Man in the High Castle Bildquelle: Amazon Studios
Die schnell wachsenden Videostreaming-Anbieter sind mit ihrer Suche nach exklusiven Inhalten auch eine Chance für jene Filmemacher, die außergewöhnliche Projekte umsetzen wollen. Für den Nutzer kann dies nur gut sein - denn er bekommt so auch Dinge geboten, die es sonst kaum über die Idee hinaus geschafft hätten.
Ein Beispiel hierfür ist die neue Serie "The Man in the High Castle", die auf einem Roman von Philip K. Dick aus den 1960er Jahren basiert. Hintergrund der Handlung ist eine alternative Geschichte, in der Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben. Die Serie spielt in den USA, die im Osten vom Dritten Reich und im Westen vom japanischen Militär besetzt ist.

Der Produzent der Serie, Frank Spotnitz, erklärte nun gegenüber dem US-Magazin CNet, dass er mit dem Stoff bei den traditionellen Fernsehsendern keine Chance hatte. Zu riskant sei das Projekt gewesen, und zu teuer sowieso. Dabei hatten sie mit Spotnitz keinen Unbekannten vor sich stehen, sondern jemanden, der mit "The X-Files" bereits bewiesen hat, solche Themen einem großen Publikum schmackhaft machen zu können.


Der Produzent war mit seinem Projekt sowohl bei der britischen BBC als auch bei SyFy in den USA vorstellig geworden, konnte dort aber nicht landen. "SyFy nannte uns keinen Grund, warum es abgelehnt wurde", erläuterte Spotnitz. "Aber ich kann mir die Gründe denken. Einer ist, dass es sehr teuer war. Es ist eine wirklich teure Serie und es gibt nicht viele, die sie so finanzieren können, dass es gut wird."

In Amazon fand man dann aber einen idealen Partner. Der Konzern hat einerseits ausreichend Finanzmittel, um solch ein Projekt zu stemmen. Hinzu kam, dass das Unternehmen auch nicht davor zurückschreckt, ein solches Thema groß rauszubringen. "Ich denke, Amazon wollte damit auch eine Duftmarke setzen - immerhin versuchen sie, in einem Markt zu bestehen, der bereits eng besetzt ist", führte Spotnitz aus.

Wie viel die Serie bisher gekostet hat, wollte Russell Morris, der Marketing-Chef von Amazon Video in Großbritannien, auch nicht annähernd sagen. "Wir setzen fest auf die Serie", sagte er. Und alle Daten würden darauf hindeuten, dass diese auch ein großer Erfolg wird. Der schon vor einiger Zeit veröffentlichte Pilotfilm brachte es zumindest auf Rekord-Zuschauerzahlen.

The Man in the High CastleThe Man in the High CastleThe Man in the High CastleThe Man in the High Castle

Und ähnliches haben nicht nur die Produzenten von "The Man in the High Castle" zu berichten. Auch die neue Amazon-Serie "Transparent" wurde erst einmal von verschiedenen Fernsehsendern abgelehnt. Amazon produzierte sie dann schließlich - und schon stehen zwei Golden Globes auf der Erfolgsliste. Amazon, Prime Instant Video, The Man in the High Castle Amazon, Prime Instant Video, The Man in the High Castle Amazon Studios
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