Microsoft hilft Wildhütern: Geräte stinken einen ganzen Winter lang

Microsoft, Forschung, Wald, Wildhüter Bildquelle: Microsoft
Der Software-Konzern Microsoft ist durchaus bekannt dafür, nicht nur stur seinen Geschäften nachzugehen, sondern bei Bedarf auch schnell einmal mit technischer Expertise zur Seite zu stehen, wenn für einen guten Zweck Hilfe benötigt wird. Aus diesem Grund entwickelte man jetzt Geräte, die besonders lange stinken können.
Die treibende Kraft war hier der Microsoft-Ingenieur Mike Sinclair. Auf dessen Initiative hin, konnte ein großes technisches Problem von Wildhütern und Naturschützern gelöst werden, die in den großen Waldgebieten in der Nachbarschaft Microsofts aktiv sind. Bis hinüber in den Bundesstaat Idaho sind diese ausgerechnet in den nun beginnenden Wintermonaten wieder aktiv mit der Beobachtung und Erfassung der großen Raubtiere in der Region beschäftigt.

Denn wenn sich die warmen Tage verabschieden, verschwinden die zahlreichen Naturliebhaber, die in den Wäldern im Nordwesten der USA unterwegs sind - und dies nutzen all jene, die sich schnell einmal vom Menschen gestört fühlen, um ihren Aktionsradius zu erweitern: Vielfraße, Luchse, Fischotter und Wölfe nehmen den frei werdenden Platz jetzt ein.

Microsoft hilft WildhüternMicrosoft hilft WildhüternMicrosoft hilft WildhüternMicrosoft hilft Wildhütern

Und um Informationen über die Entwicklung der Bestände zu sammeln, müssen die Wildhüter einiges auf sich nehmen - denn die Tiere meiden in der Regel die Begegnung mit Menschen und lassen sich entsprechend nicht einfach filmen oder zählen. Daher setzen die Forscher auf ein weitmaschiges Netz aus Kamera-Fallen: An vielen Punkten werden Kameras, die durch Bewegungssensoren auslösen, installiert und die Raubtiere der Umgebung mit Geruchsködern angelockt. So kann man sich nicht nur ein Bild davon machen, wie viele Tiere sich in den jeweiligen Gebieten aufhalten, sondern auch, welche Strecken diese entlangwandern. Teils lassen sich auch individuelle Tiere unterscheiden.

Winterwanderung nicht mehr nötig

Die meiste Arbeit macht den Wildhütern dabei die Tatsache, dass die Geruchsköder ständig ausgetauscht werden müssen. Alle ein bis drei Wochen sind diese neu zu bestücken - was dann heißt, dass sich jemand auch im tiefsten Winter auf den Weg machen muss, um die Erneuerung vor Ort vorzunehmen. Aber das ist jetzt durch die Unterstützung von Microsoft-Technikern wohl vorbei.

Sinclair und seine Schützlinge aus einem STEM-Kurs - ein Projekt zur Begeisterung von Schülern für technische Berufe - haben in Zusammenarbeit mit dem Field Conservation Department ein Gerät entwickelt, das je nach Bedarf einen flüssigen Lockstoff absondert. Sechs Monate hat die Arbeit an dem System gedauert, bis man sicherstellen konnte, dass die Energieversorgung auch bei sehr niedrigen Temperaturen über eine lange Zeit aufrechterhalten werden kann.

Rund 70 Geräte sind bereits fertiggestellt und werden dieser Tage in den Wäldern der Region verteilt. Sie sind so solide gebaut, dass die integrierten Akkus und die Elektronik auch von einem neugierigen Bären nicht zu erreichen sind und die Pumpe über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten Lockstoffe abgibt. Sie werden nach den bisherigen Erfahrungen dafür sorgen, dass die Forscher in den kommenden Monaten von jeder Kamerafalle bis zu 40.000 Aufnahmen mit Sichtungen bereitstellen können. Microsoft, Forschung, Wald, Wildhüter Microsoft, Forschung, Wald, Wildhüter Microsoft
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