Telekom berichtet von starkem Glasfaser-Wachstum das gar keins ist

Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom
Noch vor einiger Zeit wäre die Deutsche Telekom ihre Tochter in den USA am liebsten schnell losgeworden. Das klappte allerdings nicht. Heute ist T-Mobile USA hingegen maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Telekommunikationskonzern im dritten Quartal ein deutliches Wachstum vorweisen kann.
Denn hierzulande sieht es eher mager aus. Der Umsatz stagniert hier und die erwirtschafteten Überschüsse sinken. Und auch wenn man über die deutschen Grenzen hinausblickt, sieht es nicht besser aus: Die verschiedenen Töchter in Europa tragen inzwischen immer weniger zu den Einnahmen und den Gewinnen bei. Im Geschäft als IT-Dienstleister (T-Systems) konnte die Telekom zwar noch etwas zulegen, dafür rutscht hier der Zugang neuer Aufträge massiv in den Keller.

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Laut den Bilanzen konnte man in Deutschland aber immerhin ein paar Mobilfunkkunden dazugewinnen und kommt hier nun auf 39,89 Millionen (+1,1 Prozent). Etwas mehr als die Hälfte davon sind Vertragskunden. Die Zahl der geschalteten Breitband-Anschlüsse ging ebenfalls leicht nach oben. Wachstumsraten von über 10 Prozent vermeldete die Telekom bei Glasfaser-Anbindungen - allerdings nicht etwa, weil man hier plötzlich den Ausbau vorantreiben würde, sondern weil alles ab VDSL mit in diesen Bereich gezählt wird.

Chef: Strategie ist richtig

Telekom-Chef Tim Höttges sieht das Unternehmen trotz der reinen Zahlen aber auf einem soliden Kurs. "Wir setzen unsere Strategie weiter mit aller Konsequenz um", sagte er. "Hohe Investitionen in Breitbandausbau und Konnektivität bleiben die Basis unseres starken Wachstums." Wie es dann in der Zukunft weitergeht, liegt letztlich nicht nur bei dem Konzern selbst, sondern in Teilen auch an den Entscheidungen der Bundesnetzagentur. Hier gibt es beispielsweise weiter ein zähes Ringen um die Details der Vectoring-Bereitstellung.

Eine Grundlage dessen bildet auch die Tatsache, dass die Telekom als Ganzes weiterhin hochprofitabel arbeitet. Der Nettogewinn kletterte zuletzt immerhin um fast 60 Prozent auf 809 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse ergab sich ein Plus von 30 Prozent auf 1 Milliarde Euro.

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