Windows 10 Build 10576 ist da, bringt Web-Videos auf den Fernseher

Microsoft, Windows 10, Apps, Hinweise Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat soeben begonnen, die vermutlich letzte Vorabversion vor der Veröffentlichung des November-Updates an die Teilnehmer des Windows Insider-Programms auszuliefern. Ab sofort erhalten die Tester die Windows 10 Build 10576, wie es von Microsoft bereits früher angekündigt wurde.
Wie Microsofts Leiter des Windows Insider-Programms Gabriel Aul im offiziellen Team-Blog mitteilte, wird die neue Windows 10 Build 10576 zunächst an die Tester aus dem Fast-Ring verteilt. Es gibt dabei eine ganze Reihe von Fehlerbeseitigungen und diverse kleinere Veränderungen, mit denen die Entwickler letzte Hand anlegen, um bald das große November-Update zu veröffentlichen. Darüber hinaus gibt es aber auch ein paar Neuerungen, die die Tester nun ausprobieren können.

Eine der interessantesten Neuerungen in der Windows 10 Preview Build 10576 ist wohl die Integration der Unterstützung für Media-Casting im neuen Microsoft-Browser Edge, mit der man nun Audio- und Videoinhalte sowie Bilder über Miracast und DLNA auf jedes entsprechend ausgestattete Gerät im eigenen Netzwerk bringen kann. Wer will kann nun also direkt aus dem Browser heraus Videos auf den Fernseher übertragen lassen, wenn denn ein entsprechender Empfänger vorhanden ist. Windows 10 Build 10576Medien-Übertragung per Miracast und DLNA jetzt im Edge-Browser Aul forderte die Tester auf, sich mit dem Video-Casting von YouTube-Inhalten auseinanderzusetzen. Dazu muss einfach auf die drei Punkte in der Menüleiste des Browsers geklickt werden, um die zusätzlichen Browser-Optionen aufzurufen, wo dann ein Eintrag mit der Bezeichnung "Cast Media To Device" zu sehen sein sollte. Über diesen kann dann ein per Miracast oder DLNA erreichbares Gerät ausgewählt werden, auf dem das Video wiedergegeben werden soll.

Als weitere Nutzungsbeispiele nannte Aul die Übertragung von Facebook-Fotoalben. Hat man das erste Foto eines Albums geöffnet, kann auf die gleiche Art und Weise die Wiedergabe auf dem externen Gerät gestartet werden wie im Fall von Videos. Klickt man auf die Vor- und Zurück-Tasten, kann so durch die Fotos im jeweiligen Album navigiert werden. Auch Musik-Streaming wird auf dem gleichen Weg unterstützt.

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Im Edge-Browser gibt es nun auch noch eine weitere Neuerung. So können die Tester in einem PDF ein Stück Text auswählen und den Sprachassistenten Cortana über einen entsprechenden Eintrag im Kontextmenü auffordern, mehr Informationen dazu aus dem Internet zu beschaffen.

Der Windows Insider-Boss wies auch darauf hin, dass die seit Freitag letzter Woche aktualisierte neue Ausgabe der Beta der Xbox-App auch in der neuen Vorabversion von Windows 10 genutzt werden kann. Damit kann man Facebook-Freunde zu Xbox LIVE einladen. Außerdem sind nun Voice-Overs im Spiele-Rekorder möglich und der eingebaute Store ermöglicht nun den Kauf von Xbox One-Spielen.

Diverse Fehler beseitigt, korrigierte Lokalisierung

Darüber hinaus hat die neue Vorabversion von Windows 10 eine Vielzahl von Fehlerbeseitigungen erfahren - allein am Verhältnis zwischen Bug-Fixes und Neuerungen ist bereits zu erkennen, dass man kurz vor der Fertigstellung des November-Updates steht. Die Build 10576 wird als heißer Kandidat für die Veröffentlichung auf breiter Front als eben jenes Update gehandelt.

Unter anderem hat Microsoft nach Angaben von Gabriel Aul den Fehler behoben, durch den die Xbox-App Gigabyte-weise Speicher fraß, wenn unabhängig vom Windows Store installierte PC-Spiele installiert sind, die als Spiele identifiziert oder vom Nutzer in die Xbox-App aufgenommen wurden. Außerdem hat man die Performance der verschachtelten Hyper-V Virtualisierung verbessert, die mit Build 10565 eingeführt wurde.

Microsoft korrigiert mit der neuen Vorabversion außerdem an vielen Stellen die lokalisierten Beschriftungen in diversen Sprachen auf Grundlage der Rückmeldungen der Insider-Tester. Die Such-Box soll nun auch dann funktionieren, wenn der Nutzer in einem Land wohnt, für das Cortana bisher nicht offiziell angeboten wird.

Einige bekannte Probleme bleiben

Es gibt darüber hinaus eine Reihe von bekannten Problemen in Windows 10 Build 10576. Unter anderem wird mindestens die aktuelle Preview benötigt, wenn man weiterhin Benachrichtigungen über verpasste Anrufe erhalten oder Textnachrichten mit Hilfe von Cortana über ein Smartphone verschicken will. Außerdem wird die Audiowiedergabe bei eingehenden Benachrichtigungen im Info-Center vorübergehend um 75 Prozent reduziert.

Hinzu kommt, dass beim Upgrade auf die neue Build alle Skype-Nachrichten und -Kontakte in der App verschwinden. Dies lässt sich durch das Löschen der Datei "PrivateTransportID" im Ordner C:\Users\(NUTZERNAME)\AppData\Local\Packages\ Microsoft.Messaging_8wekyb3d8bbwe\LocalCache mit anschließendem Neustart beheben.

Probleme mit kleinen Tablets und dem Surface Pro 3

Die Nutzer von kleinen Tablets, bei denen eine höhere als die tatsächliche Bildschirmauflösung simuliert wird, sollten von einem Upgrade-Versuch absehen. Diese Geräte werden aktuell nicht unterstützt, so dass es zu einem anschließenden Downgrade auf die vorher verwendete Build kommt.

Nutzer des Surface Pro 3 müssen ebenfalls aufpassen. So versetzt der Power-Button das Gerät nach der Installation der neuen Windows 10 Preview Build 10576 nicht mehr wie gewohnt in den Standby-Modus, sondern es erfolgt ein vollständiges Herunterfahren. Vermutlich muss hier erst wieder mit einem entsprechenden Update nachgebessert werden, um die Standby-Funktion des Surface Pro 3 nutzen zu können.

Microsoft hat zudem in der aktuellen Vorabversion die Unterstützung für WebM und VP9 vorläufig entfernt. Man arbeitet weiter an einer VP9-Implementation, die zusammen mit Windows 10 ausgeliefert wird, so dass diese Unterstützung in einer kommenden Build des Betriebssystems wieder gewährleistet sein soll. Microsoft bittet mit Blick auf diese und alle anderen möglichen Probleme wie üblich um umfangreiche Rückmeldungen seiner Insider-Tester.

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