DVB-T2 bringt Full-HD und mehr: Das wollen die Sender bieten

Logo, Fernsehen, DVB-T2, DVB-T2 HD Bildquelle: Projektbüro DVB-T2 HD
TV & Streaming Die Vorbereitungen für die Umstellung des terrestrischen digitalen Fernsehempfangs auf DVB-T2 sind im vollen Gange. Jetzt haben ARD, ZDF und ProSiebenSat.1 erläutert, was Nutzer in den nächsten Jahren vom Antennenfernsehen erwarten können.

DVB-T2 kann Full-HD

Bei den Medientagen München kommen aktuell viele Medienvertreter zusammen, um über die Gegenwart und Zukunft der Branche zu sprechen. Ein wichtiges Thema war dabei auch der neue Übertragungstandard DVB-T2, der den aktuellen terrestrischen digitalen Übertragungsweg DVB-T schon sehr bald ablösen soll und einige neue Möglichkeiten mit sich bringt. Infografik: Fakten zur DVB-T2-EinführungFakten zur DVB-T2-Einführung Wie Holger Meinzer, Chief Commercial Officer bei Media Broadcast, laut dem Bericht von Golem ausführt, macht es DVB-T2 möglich, rund 40 Sender in HD-Qualität zu den Nutzern zu bringen - auch Full-HD-Content kann übertragen werden. Schon beim Vorgänger DVB-T war eine Übertragung von HD-Inhalten theoretisch möglich. Allerdings war hier die Kapazität auf maximal 6 Sender beschränkt, die jeweils einen kompletten Kanal einnehmen.

Der Start des ersten DVB-T2-Pilotbetriebs wird nach aktueller Planung im zweiten Quartal 2016 "in den früheren DVB-Kernregionen" durchgeführt. Gut ein Jahr später, im ersten Quartal 2017 soll dann in Ballungsräumen die Umstellung auf den neuen Standard erfolgen.

ZDF und ProSiebenSat.1 vorn mit dabei

Nutzer werden ab dann laut Andreas Bereczky, Produktionsdirektor ZDF, über DVB-T2 alles empfangen können, was derzeit von dem Sender auch über Kabel und Satellit ausgespielt wird. Demnach reichen die Kapazitäten, die die neue Technik bietet, um alle Sender des ZDF-Angebots in Full-HD zu den Zuschauern zu bringen. Der Produktionsdirektor des NDR, Michael Rombach, sichert zu, dass statt bisher 8 mit DVB-T2 10 bis 14 Programme ausgestrahlt werden. Die ARD schweigt sich zu ihren konkreten Plänen bisher vollständig aus.

Deutlicher bekennt sich da ProSiebenSat.1 Media zum modernen Antennenempfang. So betont Michael Müller, Senior Vice President Distribution, dass die Sendergruppe an die Terrestrik glaube. Deshalb wird das Unternehmen die sechs privaten Free-TV-Programme Sat.1, Pro7, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und Pro7 Maxx ebenfalls über DVB-T2 anbieten. Zur Übertragung in Full-HD macht man aber noch keine Angaben - Labortests in Berlin müssten hier weitere Grundlagen klären.
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