Modular & Nachhaltig: Fairphone 2 geht im Dezember in den Handel

Fairphone, Fairphone 2, modulares Smartphone Bildquelle: Fairphone
Faire Produktionsbedingungen und ein modulares Design, das es Nutzern ermöglichen soll, selbst Reparaturen durchzuführen: Mit diesen Features soll die zweite Generation des Fairphone ab Dezember Kunden von sich überzeugen.

Faire Smartphoneidee

Schon Ende letzten Jahres hatten wir darüber berichtet, dass das niederländische Start-up Fairphone 2015 ein neues Modell seiner gleichnamigen Handy-Familie vorstellen wird. Nach dem Erfolg des ersten Smartphones, sollte das Fairphone 2 dabei dank eigener Entwicklungsarbeit in Sachen Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recycling noch besser abschneiden als das erste Modell der Reihe. Fairphone 2Fairphone 2: Gute Specs in modularer Bauweise Wie jetzt im offiziellen Shop von Fairphone zu sehen ist, will das Unternehmen Kunden voraussichtlich im Dezember mit dem Fairphone 2 beliefern. Das Smartphone steht dabei neben einer blauen und einer schwarzen Version auch in drei weiteren interessanten Gehäuse-Varianten zur Verfügung. Um das unter möglichst fairen Bedingungen produzierte Innenleben zu betonen, kann das Fairphone 2 auch in drei halbtransparenten Farben erstanden werden.

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Vorbesteller müssen aktuell 525 Euro investieren. Wie sich dieser Preis zwischen Entwicklungskosten und fairem Handel ergibt, haben wir vor Kurzem in unserem Artikel "Transparent: Fairphone 2 erklärt die Preiszusammensetzung" näher erläutert. Kunden erhalten hier ein Smartphone mit 5 Zoll Full-HD-Display, das von Gorilla Glass 3 geschützt ist. Das Antriebsteam bilden ein Snapdragon 801-Chip, 2 GB RAM und 32 GB erweiterbarer Speicher. Fotos werden mit 8 Megapixeln eingefangen. Zu den weiteren Features zählen LTE, Dual-SIM und ein 2420 mAh-Akku.

Nutzer sollen selber reparieren

Fairphone hat für sein zweites Modell ein modulares System entwickelt, das es auch Laien möglich machen soll, beschädigte Komponenten ohne viel Aufwand austauschen zu können - auch hier hatten wir bereits im Juni berichtet. Die verbauten Module sind klar gekennzeichnet und werden durch eigens entwickelte Kontaktstellen miteinander verbunden. Auch das Display soll laut den Entwicklern in wenigen Minuten und vor allem "ohne Werkzeug" ausgetauscht werden können. Theoretisch ist es so natürlich auch möglich, Bauteile in Zukunft durch bessere Versionen zu ersetzten.

Was haltet ihr von der Idee eines modularen Smartphones mit starkem Fokus auf faire Produktionsbedingungen? Wird es ein Nischenprodukt bleiben oder ist es vielleicht sogar zukunftsweisend für die ganze Branche? Lasst es uns in den Kommentaren wissen?

Fairphone 2
Vorbestellung mit Lieferung im Dezember
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