Sperrung von Adblocker-Nutzern: Weitere Verlage ziehen nach

Werbung, Werbeblocker, Adblock Plus, Adblock Bildquelle: Adblock Plus
Vor wenigen Tagen hat Axel Springer damit begonnen, den Zugang zu seinem Portal Bild.de für Nutzer von Adblockern vollständig zu sperren. Mit Gruner + Jahr findet jetzt ein weiterer großer Verlag Gefallen an dieser Idee und testet die Adblocker-Sperre auf Geo.de.

Der Adblocker-Blocker

Die oft hitzig geführte Diskussion um Adblocker - also Browser-Addons die automatisch Werbeinhalte auf Webseiten entfernen - erhält neuen Brennstoff. Nachdem seit wenigen Tagen Nutzer mit aktivem Adblocker keinen Zugriff mehr auf die Inhalte von Bild.de erhalten, fangen jetzt weitere Verlage an, ihre Portale mit solchen Sperren zu versehen. Wie das Fachportal Horizont berichtet, wird der Hamburger Verlag Gruner + Jahr das System jetzt auf Geo.de testen um es dann auf andere Angebote auszuweiten. Adblocker-Blocker auf Geo.deMit Adblocker kein Eintritt - jetzt auch bei den Inhalten auf Geo.de Dabei lässt sich die Frontpage der Webseite des Reportagemagazins nach wie vor mit aktiviertem Adblocker aufrufen - der Verlag will diese weiter "als Marketing-Plattform für "Geo"-Abos und den Shop erhalten". Klickt man dann allerdings auf einen konkreten Inhalt, wird ein Pop-up-Fenster angezeigt. Hier wird darauf hingewiesen, dass entweder der Adblocker deaktiviert oder ein kostenpflichtiges Abo für die werbefreie Nutzung abgeschlossen werden muss. Der Tagespass kostet dabei 99 Cent, für 4,99 erhält man eine Woche Zugang.

Die Idee: Ohne Werbung lieber gar nicht reinlassen

Wie es laut dem Bericht von Horizont aus Verlagskreisen heißt, wolle man mit der Aktion testen, wie die "Umwandlungsrate von Adblock-Nutzern zu Nicht-Nutzern" wirklich ausfällt. Darüber hinaus sei es natürlich auch Ziel, das Bewusstsein der Adblocker-Nutzer zu schärfen. Aktuell seien journalistisch aufwendige, kostenlose Angebote im Internet nur durch Werbung zu finanzieren, so die Meinung des Verlags. Nach dem Testlauf auf Geo.de wolle man unter anderem Stern.de mit einer solchen Sperre versehen.

Zeit Online hatte vor zwei Jahren versucht, in einem Dialogfenster auf das Zusammenspiel von Werbung und Finanzierung journalistischer Angebote hinzuweisen. Nach nur zwei Tagen wurde dieses Dialogfenster von dem beliebten Addon Adblock Plus allerdings schon wieder geblockt. Auch in der aktuellen Situation ist zu vermuten, dass es zu einem ähnlichen Katz-und-Maus-Spiel kommen könnte. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich das neue Vorgehen der Verlage langfristig auf die Nutzung von Adblockern auswirken kann.
Vollständige Infografik durch Klicken auf das Bild anzeigenWie AdBlocker das Internet zerstören
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